TV: ARD-Talker Frank Plasberg will AfD-Chef Gauland nicht mehr einladen

Montags ist

AfD-Politiker Alexander Gauland sorgte für einen Eklat, als er den Nationalsozialismus als "Vogelschiss" bezeichnete.

Der "Tagesspiegel" hat auch andere Fernsehredaktionen angefragt, ob sie Gauland noch in ihre Sendung einladen würden. "Wer die Verbrechen des Nationalsozialismus relativiert, kann kein Gast bei "hart aber fair" sein". Gauland hatte am Wochenende gesagt, Hitler und die Nazis seien nur ein "Vogelschiss" in über tausend Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte gewesen. Kurz nach der Aussage Gaulands hatte der Redaktionsleiter der ARD-Sendung "Monitor", Georg Restle, getwittert, Menschen, die sich wie Gauland äußerten, hätten künftig in Talkshows und Nachrichtensendungen nichts mehr verloren. Die Äußerung löste breite Empörung aus. Diese Wirkung bedauere er, sagte Gauland. Es sei nicht seine Absicht gewesen, die NS-Opfer zu bagatellisieren oder gar zu verhöhnen.

Eine Entschuldigung, die die "hart aber fair"-Redaktion nicht gelten lässt - und Gauland entsprechend auslädt". Laut Zeitung war Gauland dort zuletzt vor gut neun Monaten (28. August 2017) zu Gast. Die redaktionelle Entscheidung betreffe aber nicht die AfD generell, sagte Plasberg dem "Tagesspiegel": "Vertreter der grössten Oppositionspartei im Deutschen Bundestag werden selbstverständlich auch weiter zu Gast bei "hart aber fair" sein".

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