Pilotphase: Daimler bringt mit US-Marke Elektro-Laster auf den Markt

Ein autonom fahrender Laster des zur US-Tochter Daimler Trucks North America gehörenden Lkw Herstellers Freightliner

Der kontert nun mit der Vorstellung von zwei Elektro-Trucks und kündigt zudem eine globale E-Mobility-Group sowie ein Forschungszentrum für autonomes Fahren in den USA an. Bis die angekündigten Fahrzeuge in Serie auf die Straße kommen, werden aber noch mindestens zwei Jahre vergehen. Der Freightliner E-Cascadia ist ein schwerer Elektro-Lkw für den Fernverkehr ( 15 t zulässiges Gesamtgewicht), der Freightliner eM2 106 deckt als vollelektrische Variante das mittelschwere Segment (9 bis 12 t zGG) ab. Das sollen künftig auch E-Laster schaffen - die von Daimler in einer kleinen Flotte bereits ab 2018.

Mit den beiden eTrucks von Freightliner, dem Mercedes-Benz eActros, dem FUSO eCanter sowie dem vollelektrischen Stadtbus Mercedes-Benz Citaro und dem Thomas Built Schulbus Saf-T Liner C2 Jouley verfügt Daimler Trucks & Buses schon heute über das breiteste Portfolio vollelektrischer Nutzfahrzeuge weltweit. Zm Verleich: Musk hatte den Produktionsstart seines Semi Truck für 2019 angekündigt.

Beim eCascadia surren 537 kW/730 PS unter der für US-Trucks charakteristischen langen Haube. Die Batterien sollen mit 550 kWh für eine Reichweite bis zu 400 km sorgen und sollen sich innerhalb von 90 Minuten auf rund 80 Prozent aufladen, um weitere 320 km zurücklegen zu können.

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Die Batterien des Freightliner e-M2 106 stellen 325 KWh für bis zu 480 PS bereit.

Die neue E-Mobility-Group soll marken- und spartenübergreifend die Strategie für Elektro-Komponenten sowie Elektro-Fahrzeuge entwickeln.

Mercedes-Benz hat vorgelegt, nun zieht Daimlers US-Marke Freightliner mit eigenen Elektro-Lastwagen nach. Und: Daimler Trucks & Buses baut in der selben Region ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für autonamatisiertes Fahren auf. Die Batterien des Fahrzeugs lassen sich innerhalb von 60 Minuten auf rund 80 Prozent aufladen, ausreichend für eine Reichweite von rund 300 km (184 Meilen). Der Automobilkonzern will dort die Entwicklung automatisierter Lkw und Busse vorantreiben. "Automatisiertes Fahren bietet insbesondere im Logistikgeschäft enorme Vorteile für mehr Sicherheit und Effizienz, aber auch mit Blick auf den weltweiten Fahrermangel", begründet Daimler-Vorstand Martin Daum den Schritt. Der Standort soll eng mit bereits bestehenden Entwicklungsstandorten für automatisiertes Fahren in Stuttgart und Indien zusammenarbeiten. Ab kommendem Jahr sollen dann die angestrebten Einsparungen von 1,4 Milliarden Euro voll wirksam werden. Davon fließen mehr als 500 Millionen Euro in Elektromobilität, Konnektivität und automatisierte Nutzfahrzeugtechnologie.

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