Lkw-Nachtfahrverbot auf Brenner-Transitstrecke polarisiert

Bozen: Blockabfertigungen und Stau auf der A93 - beim Brenner-Gipfel sollen Lösungen gefunden werden | Bayern

Und zwar im Hinblick auf das vorgesehene Treffen zwischen Italien, Österreich und Deutschland am 12. Juni in Bozen, das sich mit dem Ausbau der Brenner-Bahnlinie und der Eindämmung der durch den Straßentransport verursachten Schadstoffemissionen befassen wird. Als langfristige Lösung müsse es allerdings darum gehen, mehr Güter mit der Bahn zu transportieren, betonte Aigners Ministerium.

Wie Vorarlberg Online berichtet, soll Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) beim Brenner-Gipfel in Bozen ein Zusatz-Memorandum eingebracht haben. "Jetzt über eine Aufweichung des Nachtfahrverbots nachzudenken, die unweigerlich dazu führen würde, dass noch mehr Lkw den Weg durch Tirol nehmen, ist für uns inakzeptabel", sagte der ÖVP-Politiker. Nur wenn der Schienengüterverkehr leistungsfähiger und attraktiver werde, könnten Transporte von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Der erste Brenner-Transit-Gipfel hatte im Februar in München stattgefunden. Der Terminal in Regensburg für die Verladung Richtung Italien stehe zur Verfügung. Die rollende Landstraße sei aber nur eine Zwischenlösung, Bayern favorisiere den Transport der Güter ohne Lkw-Zugmaschine.

Das Brenner-Meeting werde ausschlaggebend zur Lösung der Probleme im Zusammenhang mit der Alpenüberquerung über den Brenner sein, wobei laut ANITA und ANFIA insbesondere einseitige Initiativen, wie die von Tirol umgesetzte Kontingentierung des Lkw-Transits, möglichst vermieden werden sollten. Zudem lud das Transitforum die bayerische Ministerin in einem Schreiben am Sonntag ein, sich an Ort und Stelle ein Bild davon zu machen, "wie es uns im größten Luft- und Lärmsanierungsgebiet Europas geht". Damit könne der Verkehr besser verteilt werden.

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