USA heben Sanktionen gegen Nordkorea trotz Treffen nicht auf

Machthaber Kim Jong Un und Donald Trump reichen sich die Hand

"Wir werden ein großartiges Verhältnis haben", sagte Trump wenig später.

"Es gibt keine Grenzen dessen, was NoKo (Nordkorea) erreichen kann, wenn es seine Atomwaffen aufgibt und stattdessen Handel und Zusammenarbeit mit der Welt aufgreift", so Trump. Kim habe ihm zudem zugesagt, ein militärisches Testgelände zu schließen, sagte Trump. "Es war nicht einfach, hierher zu kommen", sagte Kim, als sie sich zu einer persönlichen Unterredung nur mit Übersetzern in der Bücherei des Hotels niederließen. Auf einer langen Pressekonferenz, auf der sich Trump überdreht in bester Laune zeigte, verkündete der US-Präsident überraschend, dass er die gemeinsamen Militärmanöver seines Landes mit dem Verbündeten Südkorea stoppen wolle.

Beide haben sich nun auf eine gemeinsame Vereinbarung geeinigt. Die Abflugzeit des nordkoreanischen Machthabers war nicht bekannt. "Der Krieg ist seit 70 Jahren nicht beendet, aber er wird bald enden", sagte Trump. "Die Vergangenheit muss nicht die Zukunft definieren". "Unser beispielloses Treffen - das erste zwischen einem amerikanischen Präsidenten und einem Führer Nordkoreas - beweist, dass echte Änderungen möglich sind", twitterte Trump.

Der Präsident der deutsch-koreanischen Gesellschaft, Schmelter, sagte im Deutschlandfunk, es sei ermutigend, dass das Treffen in freundlicher Atmosphäre verlaufen sei.

Trump berichtete, seinerseits habe Nordkorea angefangen, eine große Testanlage für Raketentriebwerke zu zerstören, wie ihm Kim bei ihren Gesprächen berichtet habe.

Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump
Konnten gar nicht genug vom Händeschütteln bekommen Kim Jong Un und Donald Trump

Präsident Donald J. Trump aus den Vereinigten Staaten von Amerika und der Vorsitzende Kim Jong Un von der Kommission für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) haben am 12. Juni 2018 in Singapur einen ersten, historischen Gipfel abgehalten. "Das ist eine große Sache".

An den Sanktionen gegen Nordkorea werde er vorerst festhalten, kündigte Trump an.

Präsident Trump und der Vorsitzende Kim Jong Un führten einen umfassenden, tiefgehenden und ehrlichen Meinungsaustausch über die Aufnahme neuer Beziehungen zwischen den USA und der DVRK und den Aufbau einer dauerhaften und stabilen Friedensregelung auf der koreanischen Halbinsel. Das Treffen mit Kim sei "ehrlich, direkt und produktiv" gewesen. Nordkoreas Machthaber reagierte nicht auf mehrere zugerufene Fragen, ob er tatsächlich atomar abrüsten wolle. Nach der Unterzeichnung in Singapur sagte Trump über Kim: "Ich habe gelernt, dass er ein sehr talentierter Mann ist, und ich habe außerdem gelernt, dass er sein Land sehr liebt". Im Gegenzug sichert Trump Sicherheitsgarantien zu. Es ist lediglich von einer Förderung von "Frieden, Wohlstand und Sicherheit" auf der Halbinsel die Rede. Das steht in der Vereinbarung, die US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bei ihrem Gipfeltreffen am Dienstag in Singapur unterzeichnet haben. Es sei fraglich, ob der Gipfel zwischen Trump und Kim ausreichend vorbereitet worden sei.

Kim hatte sich in der Erklärung zu einer "vollständigen Denuklearisierung" seines Landes verpflichtet. "Wir werden uns viele Male treffen".

Trump will Kim "zu einem angemessenen Zeitpunkt" auch nach Washington einladen.

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