Apple schmeisst Krypto-Miner aus App Store

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Der iPhone-Konzern betont nun in aktuellen Zahlen seine Rolle im europäischen Arbeitsmarkt. Man sei stolz darauf, ein "Wachstumsmotor für die Wirtschaft" zu sein, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Apple hat seine Entwicklerrichtlinien aktualisiert: Zukünftig ist das "Mining" von Kryptowährungen wie Bitcoin explizit verboten. Die App-Anbieter bekommen auf der Plattform in der Regel 70 Prozent vom Verkaufserlös. So will Apple in Europa dazu beigetragen haben, über 1,76 Millionen Arbeitsplätze zu schaffen.

Apple hat in Deutschland 2537 eigene Mitarbeiter und inzwischen 15 Läden. Apple zählt dabei Jobs, die direkt ins App-Geschäft eingebunden sind. So hat Apple die Regeln der Prüfung, die Mobilgeräte-Software passieren muss, um in Apples App Store veröffentlicht zu werden, unlängst verschärft: Software, die auf dem Betriebssystem iOS laufen soll, darf nicht zum Mining von Kryptowährungen genutzt werden - weder im Hintergrund noch als offizieller Hauptzweck.

Berlin liege mit 71,000 solchen Arbeitsplätzen auf Platz vier in Europa nach London (138 000), Paris (119 000) und Amsterdam (89 000). Aus Deutschland kommen unter anderem Glasplatten für Apple Stores und die neue Zentrale in Cupertino, die bei der Firma Sedak im bayerischen Gersthofen produziert werden, sowie Tische für die Läden des Konzerns von der Firma Dula aus dem Münsterland. Im vergangenen Jahr hatte CEO Tim Cook erklärt, Apple habe 4600 europäische Zulieferer und im Jahr 2016 rund 11 Milliarden Euro bei diesen ausgegeben. Verstoßen Entwickler gegen diese Vorgaben, droht der Rausschmiss aus dem App Store.

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