WM-Eröffnungsfeier: Robbie Williams zeigt uns seinen Mittelfinger

Der erste Tag der Fußball-WM in Russland hat am Donnerstag gleich den ersten Aufreger gebracht.

Kurz zuvor hatte Williams noch mit der russischen Sopranistin Aida Garifullina (30) seinen Song "Angels" im Duett gesungen und die Stimmung im Moskauer Luschniki-Stadion angeheizt. Demnach wurde er in seinem Heimatland Großbritannien scharf dafür kritisiert, dass er bei der WM-Eröffnung in Moskau auftritt. Bei der Zeile "I did this for free" hielt der Sänger seinen Mittelfinger in die Kamera.

Es blieb zunächst unklar, welche Botschaft der Musiker damit an wen übermitteln wollte. "Das ist Unsinn, ich habe es umsonst gemacht", sagte Williams.

In den sozialen Netzwerken wurde spekuliert, der britische Künstler könne auf Kritik aus der Heimat an seinem Auftritt in Russland reagiert haben.

Das russische Internetportal "lenta.ru" vermutete dagegen, Bad Boy Williams habe den Russen den Finger gezeigt. Er versprach seinen Fans eine "unvergessliche Show" - hat er auf höchst zweifelhafte Weise geschafft.

Die Eröffnungsfeier wurde weltweit live übertragen und von hunderten Millionen Fans geschaut. Viele kamen zu der Ansicht, dass Williams damit wahrscheinlich die zahlreichen Kritiker gemeint habe, die ihm vor der Eröffnungsfeier vorgeworfen hatten, dass er mit einem Auftritt seine Seele verkaufe.

Browder zählte mit seiner Fondsgesellschaft einst zu den größten Investoren in Russland.

Auch ranghohe Politiker wie Russlands Präsident Wladimir Putin (65) war im Stadion.

Auch Englands diskutierfreudiger Ex-Fußballstar Gary Lineker ging auf die provokante Geste des Popstars ein, wollte sich aber nicht an den Spekulationen über die Motive beteiligen.

Auf seinem Twitter-Account kommentierte er gewohnt bissig: "Diese WM-Eröffnungsfeier war genauso Müll wie alle anderen. Fangt mit dem Fußball an".

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