Nach Warnstreiks: Nahverkehr in München rollt wieder an

Eine Fahne von Verdi weht während einer Kundgebung im Wind

Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG zu einem Warnstreik am Morgen aufgerufen, um ihre Tarifforderungen durchzusetzen. Es kommt noch zu vereinzelten Verzögerungen im Fahrplan. Es kommt noch zu Unregelmäßigkeiten. Die Gewerkschaft Verdi rief zu vierstündigen Warnstreiks im Berufsverkehr in Regensburg und Augsburg auf.

Von vier bis acht Uhr fuhren gar keine U-Bahnen, bei den Straßenbahnen gab es massive Einschränkungen, und rund die Hälfte der Stadtbusse fiel aus, sagte MVG-Sprecher Matthias Korte.

"Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Streikaufruf tatsächlich folgen, ist unklar". Die Linie 147 werde derzeit nicht bedient. Betroffen sind jedenfalls Hunderttausende Münchner. Von den Bussen seien noch vor 8.00 Uhr wieder 75 Prozent auf der Straße unterwegs.

►Erst gegen Mittag ist wieder mit einem fahrplanmäßigen Betrieb zu rechnen. S-Bahn und Regionalbusse sind von dem Warnstreik nicht betroffen.

Da am Freitag in Nürnberg die dritte Verhandlungsrunde in dem Tarifkonflikt stattfinden soll, entschied sich Verdi für die Warnstreiks in der fränkischen Metropole.

Der Kommunale Arbeitgeberverband hat für die 6300 Beschäftigten der Nahverkehrsbetriebe in Bayern 7,5 Prozent mehr Einkommen bei 30 Monaten Laufzeit angeboten.

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