Heftiges Erdbeben erschüttert Japan: Mindestens 3 Tote, darunter ein Mädchen (9)

Durch das Erdbeben herabgebrochene Anzeigetafeln auf einem Bahnhof in in Ibaraki City

In Japan beginnt die neue Woche mit Katastrophenalarm: Hunderttausende befinden sich gerade auf dem Weg zur Arbeit, als der Boden unter der japanischen Millionenmetropole Osaka zu beben beginnt. Vielerorts wurde der Zugverkehr gestoppt, zehntausende Häuser waren ohne Strom. Auch ein alter Mann wurde den Berichten nach von einer Mauer erschlagen, ein anderer von einem umstürzenden Bücherregal.

Durch die Erschütterung fiel in mehr als 170.000 Haushalten in Osaka und der Nachbarprovinz Hyogo der Strom aus, berichtete der japanische Fernsehsender NHK. Bei dem befürchteten dritten Todesopfer handelt es sich um einen Mann, der unter seinem Bücherkasten lag. Die US-Erdbebenwarte USGS stufte das Beben zunächst mit einer Stärke von 5,3 ein. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. In mehr als 100 000 Haushalten wurde die Gasversorgung unterbrochen. Außerdem musste in einigen Gegenden der Zugbetrieb während des morgendlichen Berufsverkehrs unterbrochen werden. Betroffen war auch der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen. Der Sender NHK zeigte Bilder von Löscharbeiten an einem brennenden Haus nördlich von Osaka. Strassen wurden überflutet, weil darunterliegende Rohre geborsten waren.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe sagte Journalisten, die Priorität der Regierung bestehe darin, "Menschenleben zu retten". Er habe seine Mitarbeiter angewiesen, "schnell Informationen über Schäden zu sammeln, grösste Bemühungen bei der Rettung von Leben zu unternehmen und die Öffentlichkeit schnell und angemessen zu informieren".

Auch gab es keine Berichte über Unregelmäßigkeiten in Atomkraftwerken der Region, hieß es.

Dem Hauptbeben folgten eine Reihe von Nachbeben. Regierungssprecher Suga warnte die Menschen in der Erdbebenregion vor weiteren "starken Nachbeben" in den kommenden zwei bis drei Tagen. Der Wetterbehörde warnte zudem vor einstürzenden Häusern und Erdrutschen in den betroffenen Gebieten.

Der Westen Japans war zuvor von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Tausende Menschen kamen ums Leben, im Atomkraftwerk Fukushima ereignete sich als Folge der Naturkatastrophe das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986. In einigen Gebäuden kam kein Wasser mehr an. Die Meteorologische Behörde gab die Stärke des Bebens mit 6,1 an.

Related:

Comments

Latest news

HD Graphics Role In Online Slots Explained
Slots still keep the basics from this very first machine but modern technology has turned them into a major form of entertainment. Considering that the first slot was invented back in 1895, it’s not surprising that things have come a long way since then.

Asylstreit: Jetzt mischt sich Trump ein | Politik
Schon während seines Wahlkampfs hatte Trump die Einwanderungspolitik der Bundeskanzlerin als warnendes Beispiel angeprangert. Der US-Präsident behauptete, dass als Folge der Zuwanderung die Kriminalitätsrate in Deutschland "nach oben" gegangen sei.

First Lady Melania Trump stellt sich gegen US-Einwanderungspolitik
Rund 200 Menschen darin waren unbegleitete minderjährige Migranten, weitere 500 "Familieneinheiten" aus Eltern und Kindern. Der Menschenrechtskommissar der Vereinten Nationen, Zeid Ra'ad al-Hussein, hat die Trennung von Familien nun kritisiert.

Kritisierte Schwangerschaftsabbrüche: Papst: Homosexuelle Paare sind keine Familien
Aber auch die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für Familien müssten besser werden, fuhr der Papst fort. Paare sollten sich in der Ehe um Respekt voreinander und Geduld miteinander bemühen, empfahl der Papst weiter.

Online Casinos – wie finde ich einen guten Anbieter?
Deshalb sollte man sich vorab ein wenig informieren und sich überlegen, welche Spiele einen besonders interessieren. Viele Online Casinos bieten die Möglichkeit das Spielangebot in Teilen kostenlos vorab zu testen.

Other news