Nach etlichen Problemen bei der Produktion: Tesla-Chef wirft Mitarbeiter Sabotage vor

Tesla Model 3

Hierin ging es um einen Fabrikbrand und eine mögliche Sabotage durch einen Mitarbeiter.

Neben dem holprigen Produktionsstart des Hoffnungsträgers Model 3 macht dem Elektroautobauer Tesla laut Firmenchef Elon Musk nun angeblich auch ein Feind im eigenen Hause zu schaffen. Schon einmal wurde dieses Ziel um ein halbes Jahr verschoben. Und zwar bis Ende Juni. Der E-Auto-Pionier ist rasant gewachsen, hat aber mit Verlusten, verfehlten Produktionszielen, der Abwanderung von Führungskräften und tödlichen Unfällen mit Elektroautos zu kämpfen. Diese will nicht in Schwung kommen und das trotz immer neuerer Versprechen des Chefs Elon Musk. Investoren erhöhen seit einer Weile den Druck auf Musk. Der Saboteur soll Code-Änderungen am Tesla Manufacturing Operating System unter falschen Benutzernamen durchgeführt und hochsensible Tesla-Daten an unbekannte Dritte weitergegeben haben. Seine Motivation sei gewesen, dass er nicht befördert worden ist, er hat also aus Frust oder Rache gehandelt, schreibt Musk. Die Untersuchungen dauerten noch an, zumal unklar sei, ob noch weit mehr hinter der Sabotage stecke als es bislang den Anschein habe. Tesla gilt zweifellos als Elektroautopionier, die jüngsten Pläne zur Eroberung des Massenmarktes stocken aber.

"Wie Ihr wisst, gibt es eine lange Liste von Organisationen, die wollen, dass Tesla stirbt", warnte Musk die Mitarbeiter. Nach zwischenzeitlich deutlichen Kursrückgängen lag die Aktie zuletzt aber wieder auf Rekordkurs. Bereits am Montagmorgen hatte Elon Musk seinen Angestellten per E-Mail mitgeteilt, dass es am Sonntagabend in der Karosserieproduktion von Tesla ein kleineres Feuer gegeben habe, sodass die Produktion für einige Stunden unterbrochen werden musste. Laut CNBC schlug Musk vor, dass die Mitarbeiter nach Fahrlässigkeit oder Sabotage Ausschau halten sollten. "Letzte Nacht hatten wir einen weiteren merkwürdigen Zwischenfall, der schwer zu erklären ist", heißt es darin.

Gänzlich unklar ist, wie das Feuer in der Karosserieproduktion ausbrechen konnte, bei dem es nur geringfügigen Schaden und keinerlei Verletzte gegeben habe. Die Mitarbeiter sollten auf alles achten, das "nicht im besten Interesse unseres Unternehmens ist". Es könne sich zwar durchaus um Zufall handeln, doch: "Nur die Paranoiden überleben", zitierte Musk den ehemaligen Chef des weltgrössten Chipkonzerns Intel, Andy Grove.

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