Telekom-Tochter T-Systems baut 10.000 Jobs ab

T-Systems-Chef Adel Al-Saleh

Die Telekom will bei T-Systems weltweit in den nächsten drei Jahren 10.000 Arbeitsplätze abbauen. 6000 davon sollen in Deutschland wegfallen. So will das Unternehmen 600 Millionen Euro einsparen. Für letzteres ist die Tochter T-Systems verantwortlich. Das erklärte ein Sprecher des Unternehmens. 6000 der Stellen sollen in Deutschland abgebaut werden.

T-Systems: Warum die Krise?

Weitere 2.000 Stellen würden von dort an andere Standorte wie Indien und die Slowakei verlagert, die übrigen betroffenen Arbeitsplätze in Deutschland sollen durch Automatisierungs- und Digitalisierungsprozesse wegfallen.

Die Telekom-Tochter kämpft seit Jahren mit wirtschaftlichen Turbulenzen, der international agierende Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnologie wird in den kommenden Jahren fast jeden vierten Mitarbeiter entlassen, in Deutschland sollen bis 2021 fast die Hälfte aller Angestellten gehen.

München - Das teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts". Das habe T-Systems-Chef Adel Al-Saleh am selben Tag auf einer Mitarbeiterversammlung in Bonn bekannt gegeben.

Das Unternehmen hat rund 37.000 Mitarbeiter, 18.000 davon in Deutschland. "Es sollen auch die Investitionen in Wachstumsbereiche wie das Internet der Dinge deutlich aufgestockt werden". Die geplanten Maßnahmen seien "unverantwortlich und gefährden das gesamte Geschäft der T-Systems". T-Systems-Boss Al-Saleh will den Dialog suchen - doch er stellt klar: "Es gibt nicht viel Raum für Kompromisse, da wir sonst die Probleme nicht lösen werden". "Die Kostenstrukturen bei T-Systems sind eine Herausforderung", hatte er in einem Interview gesagt. "Uns ist klar, dass T-Systems transformiert werden muss", erklärt Schröder weiter, "aber daraus ergibt sich kein Freibrief". Doch der Bedarf der Kunden hat sich gewandelt: Mittlerweile vergeben viele Unternehmen hier nur noch kleine Aufträge, die Margen sinken.

Über dieses Thema berichtete am 21. Juni 2018 tagesschau24 um 17:00 Uhr und NDR Info um 17:45 Uhr. Viele setzen zudem auf Cloud-Lösungen.

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