So reagieren ARD und ZDF auf WM-Aus der deutschen Elf

Katrin Müller-Hohenstein vom ZDF und Gerhard Delling von der ARD waren für den direkten Draht zu Bundestrainer Joachim Löw und die deutsche Mannschaft zuständig. Nach dem WM-Aus der Deutschen reisen sie nun ebenfalls zurück

Sicher ist hingegen, dass nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft solche Quoten nicht mehr erreicht werden dürften. Die beiden TV-Sender, die die Rechte an der WM besitzen, kündigten an, ihr Fußball-Programm zu kürzen.

ARD und ZDF haben nach dem Deutschland-Aus die Übertragungstage aufgeteilt.

"Vor Ort werden wir reduzieren: Die ARD wird ihren Ü-Wagen, der für die Übertragung der deutschen Spiele benötigt wurde, und den Großteil von Produktion, Technik und Redaktion im Deutschen Quartier aus Russland abziehen, auch Gerhard Delling", so Balkausky. Einmal das deutsche Abschneiden außen vor gelassen, ist die ARD mit dem bisherigen Verlauf der WM "sehr zufrieden". "Insgesamt erfreut sich unsere WM-Berichterstattung im Fernsehen, im Radio und im Netz sehr großer Akzeptanz und Beliebtheit". Das teilten die Sender am Freitag mit. "Die Kollegen, die über die Nationalmannschaft berichten", seien nach Hause geflogen, sagte der ZDF-Sportchef am Freitag: "Watutinki ist Geschichte. Katrin Müller-Hohenstein und das Team werden also die Heimreise antreteten".

Am Tag nach dem Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der FIFA WM in Russland haben sich ARD und ZDF über die Aufteilung der Übertragungstage im Achtelfinale geeinigt. An der Programmplanung im Ersten werde sich nichts ändern, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. "Dies geschieht schon und ist auch nicht unüblich".

Ebenfalls reagierte das ZDF auf das Ausscheiden des deutschen Teams nach dem 0:2 gegen Südkorea.

Die Sender waren auf alle Eventualitäten vorbereitet: "Hätte Deutschland die Vorrunde überstanden, wäre bei den Kollegen der ARD ein Achtel- und bei uns gegebenenfalls ein Viertelfinale mit deutscher Beteiligung im Werberahmenprogramm über den Sender gegangen". "Kunden, die mit der deutschen Mannschaft oder deutschen Spielern werben, können kurzfristig Motivwechsel vornehmen", teilte das ZDF mit. "Ob der Kunde das freigewordene Geld in andere Spiele investiert oder komplett auf Buchungen im WM-Umfeld verzichtet, liegt in seiner eigenen Verantwortung". Der Pay-Sender hat sich am Samstag auf das Nachmittagsspiel Frankreich gegen Argentinien und am Sonntag auf Kroatien gegen Dänemark verständigt.

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