Urteil gegen Dr. Dre: Ex-Geschäftspartner erhält Millionen - Show-Biz

Weiße Studio-Kopfhörer von Beats

Jimmy Iovine und Dr. Dre müssen Lamar hierfür nun fast 25,25 Millionen Dollar überweisen.

Ein Gericht hat Jimmy Iovine und Dr. Dre verurteilt, Lizenzgebühren für Beats in Millionen-Höhe zu zahlen.

Nun stehen Lamar laut Gerichtsbeschluss Erlöse aus den Verkäufen der Modelle Studio 2 Remastered, Studio 2 Wireless und Studio 3 zu. Steven Lamar hatte die Klage angestrengt, er war an der Konzeption und Entwicklung der frühen Beats-Kopfhörer in den Jahren 2006 bis 2008 beteiligt. Man sei zufrieden mit dem Urteil, da es Lamars zentrale Rolle bei der Entstehung der weltweit bekanntesten Kopfhörerbaureihe anerkenne, erklärte sein Anwalt Brian D. Melton.

Lamar wollte ursprünglich noch deutlich mehr von den beiden Beats-Urgesteinen, 40 Millionen Dollar schwer hätte die Forderung sein können. Die beiden Musikproduzenten Dre, der eigentlich Andre Romelle Young heißt, und Iovine hatten Lamar demnach nur Lizenzgebühren für das Design des ersten Modells der Kopfhörer zugestanden. Die Jury entschied, dass ihm die Zahlungen auch für mindestens drei spätere Modelle zustünden.

Dr. Dre, 53, und Iovine, 65, sind die Gründer des Kopfhörer-Herstellers, der von zahlreichen Prominenten beworben wurde.

Apple kaufte Beats im Jahr 2014 für rund drei Milliarden Dollar - seine bis dahin teuerste Übernahme.

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