"Hole Konkurrenten ins Land": Trump droht erneut Harley-Davidson

US-Präsident Donald Trump und der der kanadische Premierminister Justin Trudeau

Im Groll hat US-Präsident Donald Trump wieder per Twitter ausgeteilt: Harley-Davidson drohte er mit Konkurrenz - bei seiner Abrechnung mit den Medien glänzte er allerdings mit skurrilen Fehlern.

Deshalb lässt der US-Präsident mit seiner Kritik an der amerikanischen Traditionsfirma Harley-Davidson nicht locker. Dann knöpft er sich die Medien vor - und macht einen bizarren Fehler. Nach der Entscheidung des Motorradbauers, Teile der US-Produktion ins Ausland zu verlagern, will Trump nun offenbar Konkurrenten ins Land holen. Harley-Davidson hatte im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA und der EU angekündigt, einen Teil seiner Produktion aus den USA abzuziehen, um zusätzliche Zölle zu umgehen und so eine Preiserhöhung für Kunden in Europa zu vermeiden. Die Harley-Kunden seien über den Umzug nicht glücklich, schrieb er: "Die Verkäufe liegen 2017 sieben Prozent tiefer". Statt den Worten "to pore over" (deutsch: etwas sorgfältig lesen), schrieb er zunächst "to pour over" (deutsch: übergiessen).

In weiteren Tweets holte Trump gegen die Medien aus. Er habe schon mehrere Bestseller geschrieben und sei stolz darauf, dass er so gut schreiben könne, schrieb Trump auf Twitter.

In diesem Tweet produzierte Trump allerdings prompt einen Fehler. Dabei benutze er Großschreibung bei bestimmten Wörtern nur, um ihnen Ausdruck zu verleihen. In einem weiteren Tweet beschrieb er die Zeitung "Washington Post" zunächst als "discgrace to journalism" - "Schande für den Journalismus" - mit einem überflüssigen C im Wort "disgrace".

Für Spott und Häme sorgte die Nachrichten bei anderen Twitter-Nutzern, die den US-Präsidenten auf seine Fehler hinwiesen. "Sagt ihm bitte mal jemand wie man "pour" schreibt", twitterte sie.

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