Lautsprecher-Anbieter Sonos geht an die Börse

Lautsprecher-Anbieter Sonos geht an die Börse

Sonos, der Anbieter vernetzter Lautsprecher, geht an die Börse. Das Unternehmen meldete einen Nettoverlust von 14,2 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 992,5 Millionen US-Dollar für sein letztes Geschäftsjahr - eine Verbesserung gegenüber dem Geschäftsjahr 2016, als das Unternehmen einen Nettoverlust von 38,2 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 901,3 Millionen Dollar verzeichnete.

Sonos, gegründet 2002, ist ein Vorreiter bei vernetzten Lautsprechern für den gesamten Haushalt.

Als Volumen des Börsengangs trug Sonos 100 Millionen US-Dollar ein - was auch ein vorläufiger Platzhalter-Betrag sein kann. In dieser Zeit seien knapp 3,1 Millionen Geräte verkauft worden - nach 3,9 Millionen im gesamten vergangenen Geschäftsjahr. Der Finanzdienst Bloomberg hatte im Frühjahr berichtet, dass Sonos an die Börse mit einem Firmenwert von 2,5 bis drei Milliarden US-Dollar gehen könnte. Die Firma erkannte aber recht spät den aktuellen Trend zu sprachgesteuerten digitalen Assistenten in den Geräten.

Als nächsten Schritt sollen die Geräte auch mit der Konkurrenz-Software Google Assistant nutzbar werden. Haushalten weltweit registriert. 61% davon hätten mehr als einen Sonos-Lautsprecher im Einsatz.

Insgesamt wurden laut dem Börsenprospekt über 19 Mio.

Obschon der Hersteller gemäss Börsenprospekt rund 118 Millionen US-Dollar Geldreserven besitze, habe er nicht vor, in absehbarer Zeit seine Schulden von knapp 40 Millionen US-Dollar zu begleichen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen von 108 auf 124 Millionen Dollar.

Grösster Aktionär von Sonos ist der Geldgeber KKR mit einem Anteil 25,7 Prozent. Es folgen Index Ventures mit 13% und der Mitgründer und langjährige Chef John MacFarlane mit 12,9 Prozent. Alleine diese Zahl zeigt auf, wie groß der finanzielle Unterschied zwischen Sonos und Apple, Google und Amazon ist. Diese sind an der Börse allesamt auf dem Weg, die Marke von einer Billion US-Dollar in Angriff zu nehmen.

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