Künftig keine Ofo-Leihräder mehr in Wien

Umgehauen. Die Räder von OBike stehen und liegen nicht nur am Potsdamer Platz sondern in ganz Berlin

Auf Obikes Vehikel müssen Radfahrer in Singapur künftig verzichten - doch nicht nur darauf: Für die Nutzung mussten zwischen 12 und 30 Euro an Kaution hinterlegt werden, die sie vermutlich nicht wiedersehen werden.

Eigentlich sollte die Firma die Räder europaweit ausliefern und defekte Exemplare einsammeln. Beschwerden von Nutzern, etwa zur Erstattung der Kaution, sind dem Bundesverband Verbraucherzentrale in Berlin laut einer Sprecherin aktuell nicht bekannt. Auch aus Hannover, Frankfurt am Main, Rotterdam und Wien melden die Stadtverwaltungen Probleme mit Obike.

Ofo ist bereits der zweite Anbieter von Leihfahrrädern, der sich aus Wien zurückzieht. Problematisch sei aber die Ortung der Räder, weil die App für die Nutzer nicht mehr richtig funktioniere, sagt "Umzug 24"-Mitarbeiter Sercan Ocar". "Da hieß es, sie würden noch nach einer Firma suchen, die die Fahrräder wegräumt".

Diese drei Leihräder blockierten den Gürtel. "Sie gehören dem Unternehmen, und das ist verpflichtet, sich darum zu kümmern". Dennoch gibt es in der Nähe jemanden, der mit oBike ein Problem hat: Harald Ploß, der eine Lagerhalle in Barsbüttel bei Hamburg an oBike vermietet hat.

"Berlin hat immerhin oBike-Räder, die auch fahren". Wie viele genau, ist der Senatsverkehrsverwaltung nicht bekannt. "Der letzte Kontakt war im April, aber wir haben es seitdem auch nicht mehr versucht", teilte ein Sprecher am Dienstag auf Anfrage mit. Herrenlos sind die Räder jedoch nicht und können deshalb auch nicht einfach entfernt werden. In Zürich - hier hat "Umzug24" seinen Sitz - klappt es besser als in den anderen Städten: Nach Angaben von Mike Sgier vom Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt läuft die Räumungsaktion dort bislang reibungslos.

Der chinesische Bike-Sharing-Anbieter Ofo will in den nächsten Wochen seinen Service einstellen, wie aus einem Bericht von "Der Standard" hervorgeht.

Begründet wird der Rückzug unter anderem mit den neuen strengen Regeln für stationsungebundene Leihräder bzw. dem neuen Limit von 1.500 Drahteseln pro Anbieter.

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