Pädophilie-Vowurf - Twitter-Streit: Elon Musk beschimpft Höhlentaucher

Notfälle Elon Musk beschimpft Höhlentaucher. Elon Musk hat ein großes Ego

Unsworth weiter: "Es bestand absolut keine Chance, dass es funktioniert".

Mit wüsten Beschimpfungen hat der Milliardär und Unternehmer Elon Musk auf Kritik an seinem Angebot zur Hilfe bei der Rettung der in einer thailändischen Höhle gefangenen Jungen reagiert.

Tesla-Gründer Elon Musk hatte ein U-Boot zur Verfügung gestellt, um die thailändischen Fussballer aus der Höhle zu retten, doch dieses war zu gross. "Er kann sich sein U-Boot dahin schieben, wo es weh tut", sagte der Brite Vern Unsworth. Jetzt vergriff sich der Tesla-Chef erneut im Ton, beschimpfte einen der Höhlentaucher des Thailand-Dramas in einem Tweet als "pädophilen Typ". Die Außenhülle des U-Boots sei mit rund 1,70 Metern zu lang gewesen, um die Hindernisse und Kurven zu umfahren. Die letzten Kinder wurden am Dienstagabend aus der Tham-Luang-Höhle befreit. Seine Twitter-Nachricht über das Tauchgerät schloss Musk mit den Worten: "Es wird hier gelassen, falls es in Zukunft von Nutzen sein sollte".

Musk reagierte auf die Ablehnung mit einer Reihe von Tweets. "Sorry Pädo-Typ, du wolltest es so", so Musk. Auf Twitter hat er mehr als 22 Millionen Follower. Aber auf die Frage, ob er juristisch dagegen vorgehen werde, sagte er: "Wenn es so ist wie ich denke, dann ja". Die Episode mit Musk sei aber "nicht vorbei". Man habe ihn nicht wieder weggeschickt, wie Unsworth behauptet hatte. Unsworth sei "eine der treibenden Kräfte" bei der ganzen Aktion gewesen und habe den Tauchern alles erklärt. Unsworth war bei der Rettung der Jungs und ihrem Trainer beteiligt, er kennt die Höhle seit Jahren. Die zwölf Fußballer und ihr Trainer wurden dank einer spektakulären Rettungsaktion mit vielen Tauchern gerettet. Hintergrund: Musk hatte angeboten, ein Mini-U-Boot zur Rettung der in einer Höhle eingeschlossenen Jugend-Fußballmannschaft zu schicken und sein Vorhaben auch bei Twitter verkündet. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schließlich nach gut zwei Wochen in der Höhle ins Freie gebracht.

Als daraufhin in den sozialen Netzwerken die Wellen hoch schlugen, gab es von Musk zunächst keinen weiteren Kommentar.

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