TRUMP TRIFFT PUTIN: Luftnummer oder Annäherung?

Konstantin Kossatschow

Am Montag steht nun das Treffen mit Wladimir Putin in Helsinki auf dem Programm. Eine Sprecherin des Weißen Hauses verwies auf die Tatsache, dass die Anklage keine Vorwürfe gegen Amerikaner - also auch nicht gegen Trump oder dessen Umfeld - enthalte, von den Aktivitäten oder die Identität der Täter gewusst zu haben. Gegner einer russisch-amerikanischen Annäherung missbrauchten dieses Thema, sagte der außenpolitische Berater von Präsident Wladimir Putin, Juri Uschakow, in Moskau.

Die jetzt gegen die zwölf russischen Geheimdienstleute erhobenen Anklagen enthalten jedoch keinerlei Hinweise darauf, dass sie mit Trump-Mitarbeitern in Verbindung gestanden sein könnten.

Die Anklagen wurden von einem Geschworenengremium erhoben und basieren auf der Arbeit des Sondermittlers Robert Mueller.

Die US-Demokraten, die nicht nur Oppositionspartei, sondern auch Opfer des Hackings sind, forderten Trump auf, den Gipfel mit Putin nicht stattfinden zu lassen.

Washington. Die Hackerangriffe während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 sind aus Sicht der US-Justiz mehr als ein bloßer Verdacht. In diesem Sinn ist auch unser Präsident sehr pragmatisch und gradlinig. Im Zuge der "Verschwörung" hätten die Geheimdienstmitarbeiter mit mehreren US-Bürgern korrespondiert, sagte Rosenstein.

Russland ist bereit, beim Gipfel in Helsinki über eine mögliche russische Manipulation bei den US-Wahlen zu sprechen - bestreitet jedoch weiterhin jede Einmischung. In der Anklageschrift wird deutlich, dass "eine Person, die in regelmäßigem Kontakt mit führenden Mitgliedern des Wahlkampflagers von Donald J. Trump stand", Material von "Guccifer 2.0" erhalten hatte.

Muellers Ermittlungen hatten zuvor bereits zu Anklagen gegen vier frühere Trump-Mitarbeiter geführt, darunter den kurzzeitigen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn und den ehemaligen Wahlkampfleiter Paul Manafort. Diese Anklagen beziehen sich jedoch nicht auf mögliche Absprachen über den Wahlkampf.

Auf dem Nato-Gipfel in Brüssel drohte er mit "Alleingängen".

Beim Besuch in London brüskierte er die britische Regierungschefin Theresa May.

Vor laufender Kamera watschte er in London schließlich (erneut) Kanzlerin Angela Merkel ab, unter anderem wegen des Energieprojekts Nord Stream 2 mit Russland. Und die westliche Welt fürchtet einen weiteren Trumpschen Alleingang.

Das lässt für Montag schon mal Einiges erwarten.

Du willst Donald Trump verstehen? Mittlerweile häufen sich beunruhigende Fragen nach Moskaus Einfluss auf die US-Wahl und letztlich auch auf Trump selbst.

Alles begann mit einer kurzen Notiz in Großbuchstaben: NICHT GRATULIEREN.

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