Ronaldo stellt Turin auf den Kopf - Fussball

Ronaldo

Cristiano Ronaldo ist in Turin vorgestellt worden. Die Agnelli-Familie, die Juventus Turin kontrolliert, ist auch der größte Aktionär des Automobilkonzerns Fiat-Chrysler Automobiles (FCA).

Zidane selbst hat aus seiner Zeit als Spieler bei der Alten Dame noch viele Sympathien für Juve.

Cristiano Ronaldo ist mittlerweile bei Juventus Turin angekommen.

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo ist bei seiner Ankunft am medizinischen Institut von Juventus Turin von Hunderten Fans frenetisch gefeiert worden.

Nicht erst seit Montag liegt Turin im Ronaldo-Fieber - auch die Fussballfans ausserhalb des Piemonts scheinen in Italien seit Tagen kein anderes Thema mehr zu kennen. "CR7" werde "von Minute eins bis zum Abpfiff" abgeschirmt, schrieb die "Gazzetta dello Sport". Ronaldo ließ durchblicken: Während andere Stars mit 33 nach Saudi-Arabien, Katar, China oder in die USA wechseln, will er es noch einmal wissen.

Der Transfer ist ein reines Spektakel, Ronaldo ist für Italien ein "Ausserirdischer" und "Lottogewinn" zugleich. Coach Massimiliano Allegri ist überzeugt, dass sein Klub mit dem Torjäger erstmals seit 1996 wieder den Königsklassen-Pokal holen wird.

"Ich versuche den Italienern zu beweisen, dass ich auf maximalem Niveau, an der Spitze spiele".

"Alles begann mit dem Transfer von Cancelo, denn in Jorge Mendes hat er den gleichen Agenten wie Cristiano", sagte Beppe Marotta laut dem CORRIERE DELLA SERA.

Doch nicht nur in sportlicher Hinsicht sind die Erwartungen an den Stürmer riesig. Die Verpflichtung des Ausnahmestürmers werde die Marke Juve weltweit stärken und Millionen durch Ticketverkäufe und Merchandising-Artikel wie Ronaldo-Trikots einbringen, heißt es in einer Analyse der Bank. Bei Juve soll er als Berater im Management einsteigen. Nach Medienberechnungen werden Juve und der Clubeigner, Fiat-Chef Andrea Agnelli, für das gesamte Ronaldo-"Paket" zwischen 340 und 400 Millionen Euro hinblättern müssen: Allein die Ablöse kostet 112 Millionen. Doch die Rekordausgaben könnten sich am Ende durch die Strahlkraft Ronaldos rechnen. Trotz seiner 33 Jahre kann sich der Portugiese sicher sein, in Italien künftig unstrittig die Nummer eins zu sein.

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