Einstieg von Chinesen bei Netzbetreiber 50Hertz gescheitert

50 Hertz sichert nach eigenen Angaben die Stromversorgung von etwa 18 Mio. Menschen

Die deutsche Industrie hat die Blockade eines chinesischen Einstiegs bei dem Stromnetzbetreiber 50 Hertz durch die Bundesregierung kritisiert. Das sah der Bund aber weniger kritisch als einen möglichen Einstieg des chinesischen Staatskonzerns. Bisheriger Eigentümer war der australische Infrastrukturinvestor IFM, der an die Chinesen verkaufen wollte.

Die Staatsbank KfW erwirbt Anteile an dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz.

In einer Erklärung des Bundeswirtschaftsministeriums heißt es, die Regierung habe aus sicherheitspolitischen Erwägungen und wegen einem hohen Interesse am Schutz kritischer Energieinfrastrukturen handeln müssen. Bisher hatte das Bundeswirtschaftsministerium solche Übernahmen nur durch inoffizielle negative Signale abgewehrt.

Das Ministerium sprach von einer Brückenlösung bis zu einem späteren Weiterverkauf der Aktien. Grund sei, dass ein Verkauf die öffentliche Sicherheit in Deutschland gefährden könne. Unklar ist, ob es US-Einfluss gab und ob Leifeld vor Gericht zieht. Kaufinteressent ist ein französisch-chinesisches Konsortium aus der Manoir Group und der Yantai Taihai Corporation.

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