Schluss mit dem Gedaddel:Paris beschließt Handyverbot an Schulen

Es betrifft Kinder und Schüler im Alter von drei bis 15 Jahren.

Das französische Parlament hat ein erweitertes Handyverbot in Schulen beschlossen. Abgeordnete der Regierungspartei La République en Marche und weitere Parteien stimmten in letzter Lesung in der Nationalversammlung für die Regelung, während Vertreter linker und konservativer Parteien sich der Stimme enthielten. Der Schritt war eine Wahlkampfforderung des sozialliberalen Präsidenten Emmanuel Macron gewesen.

Das Handyverbot wird an Vorschulen, Grundschulen und weiterführenden Schulen gelten. Die Opposition sieht darin eine Scheinlösung. Französische Gymnasien (Lycées) haben die Möglichkeit, ebenfalls ein Handyverbot einzuführen, sind aber nicht dazu verpflichtet. Zweck des Verbotes soll sein, dass sich Schüler ohne Ablenkung durch Handys in der Schule besser auf den Unterricht konzentrieren können sollen. Mit dem neuen Gesetz gilt ein solches Verbot für alle Schulen, diese können in der Hausordnung aber Ausnahmen definieren. Ausnahmen gibt es für den Gebrauch für den Unterricht selbst sowie für Kinder mit einer Behinderung.

Frankreich dreht mit dem neuen Verbot seine bisherige Regelung mehr oder weniger auf den Kopf: Schon bisher war französischen Schülern die Nutzung ihrer smarten Geräte untersagt, Schulen konnten in ihrer Hausordnung darüber hinaus ein komplettes Verbot aussprechen.

An vielen Schulen seien Handys zwar verboten, dennoch sagen Lehrer aber doch oft "Google das doch mal schnell auf dem Handy", wenn die digitale Infrastruktur an der Schule für eine Internetrecherche nicht ausreiche, so Wassmuth. Das neue Gesetz befördere Frankreich "ins 21. Jahrhundert", erklärte er. Offenbar vor allem deswegen, weil sie es inzwischen gewohnt sind, ihre Kinder immer erreichen zu können.

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