Apple übertrifft die Erwartungen der Börsianer

Quelle Apple

Das teure iPhone X bleibt eine Geldmaschine für Apple.

Derzeit gibt es bekanntlich ein Rennen zwischen Apple, Amazon, Google und Microsoft, wer als erster einen Firmenwert von einer Billion Dollar erreicht. Bei der Vorlage der Quartalszahlen kündigte Konzernchef Tim Cook auch den Start des iPhone-Bezahldienstes Apple Pay in Deutschland bis Ende dieses Jahres an.

Das Dienste-Geschäft, zu dem unter anderem die Erlöse mit Apps, Online-Speicher und dem Musik-Angebot Apple Music gehören, wuchs um 31 Prozent auf 9,55 Milliarden Dollar. Der Quartalsgewinn stieg um 32 Prozent auf gut 11,5 Milliarden Dollar. Erwartungsgemäß kann Apple mit sehr guten Zahlen glänzen. Der Grund ist, dass sich das teure iPhone X - allen Unkenrufen zum Trotz - bestens verkauft. Der iPhone-Umsatz sprang im Jahresvergleich entsprechend um ein Fünftel hoch.

Finanzchef Luca Maestri erklärte: "Unsere starke Geschäftsentwicklung führte zu einem Umsatzwachstum in jedem unserer geografischen Segmente, einem Nettogewinn von 11,5 Milliarden US-Dollar und einem operativen Cashflow von 14,5 Milliarden US-Dollar". Für das laufende Quartal prognostizierte Apple einen Umsatz von 60 bis 62 Milliarden Dollar und lag damit ebenfalls über den Schätzungen. Im vergangenen Quartal wurden laut Apple etwa eine Milliarde Transaktionen über den Dienst abgewickelt - mehr als drei Mal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Einen signifikanten Unterschied gibt es aber doch: Die Kalifornier setzten mit diesen rund 41 Millionen iPhones aktuell wesentlich mehr als im Vorjahr um, nämlich 29,9 Milliarden Dollar.

Bei Apple Pay können ein iPhone oder eine Computer-Uhr von Apple Bank- oder Kreditkarte ersetzen. Zum Bezahlen hält man die Geräte im Laden an das Terminal. Die Kassentechnik muss dafür kontaktloses Bezahlen per NFC-Funk unterstützen - ein großer Teil der Terminals in Deutschland wurde bereits entsprechend umgerüstet. Auch Online-Käufe und das Bezahlen in Apps sind möglich. Apple ist es im Jahresvergleich auch gelungen, den Absatz an iPads zu steigern - um 129.000 auf 11,55 Millionen. Weniger erfreulich: Die Zahl der verkauften Mac-Computer ging um 572.000 auf 3,72 Millionen zurück.

Apple lieferte den höchsten Umsatz aller Zeiten für das Juni-Quartal, was in der Regel der schwächste Zeitraum des Konzerns ist. Cook sagte, von den ersten drei Strafzollrunden sei Apple nicht direkt betroffen gewesen. Insgesamt sei er zuversichtlich, dass der Handelsstreit mit Gesprächen gelöst werde: Für Strafzölle bezahle am Ende der Verbraucher - und für die Weltwirtschaft sei es wichtig, dass sowohl die USA als auch China erfolgreich seien.

Related:

Comments

Latest news

Italienisches Schiff bringt Flüchtlinge zurück nach Libyen
Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bestätigte, dass die "Asso Ventotto" nach Libyen gefahren sei. Die italienische Küstenwache habe die Rettungseinsätze weder koordiniert noch daran teilgenommen, schrieb er auf Facebook .

Schluss mit dem Gedaddel:Paris beschließt Handyverbot an Schulen
Französische Gymnasien (Lycées) haben die Möglichkeit, ebenfalls ein Handyverbot einzuführen, sind aber nicht dazu verpflichtet. Mit dem neuen Gesetz gilt ein solches Verbot für alle Schulen, diese können in der Hausordnung aber Ausnahmen definieren.

Trump zu Treffen mit iranischer Führung bereit
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Land wiederholt bescheinigt, alle Auflagen zu erfüllen. Jederzeit und ohne Vorbedingungen will sich US-Präsident Trump mit der iranischen Staatsspitze treffen.

Bode Miller gibt erstes Interview nach Tod seiner Tochter
Ein Schicksalsschlag, den Bode Miller für immer veränderte. "Du denkst, dass es ein seltsamer Umstand oder etwas Merkwürdiges ist. Bode betont, man mache so viele Untersuchungen bei Ärzten, aber das Thema Ertrinken sei nicht ein einziges Mal besprochen worden.

ARD kündigt WM-Held: TV-Aus für umstrittenen Fußball-Experten
Der Bayern-Verantwortliche forderte sogar den einstigen FCB-Kapitän als Vize-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur will die ARD dagegen mit Experte Thomas Hitzlsperger weitermachen.

Other news