Emmerich: Kind stirbt nach Verdacht auf Meningokokken-Infektion

Menigokokken Kind Kita Emmerich

Nach Behördenangaben ist der Erreger zwar noch nicht eindeutig diagnostiziert, doch vermutlich handelte es sich um eine Meningokokken-Infektion.

Der Kreis hat eine Hotline für Eltern und Mitarbeiter der Arche Noah Kindertagesstätte in Emmerich eingerichtet, unter der Rufnummer 02821-85167 würden Fragen beantwortet werden.

Am Freitag hatte das Kind noch Kontakt zu anderen Kindern in seiner Kita, bevor es am Montag nach einer schweren Infektionserkrankung verstarb. Die zuständige Gesundheitsbehörde rät nun allen Eltern deren Kindern diese Kita besuchen, ihre Kinder vorbeugend ärztlich behandeln zu lassen. Die empfohlene Behandlung bestehe aus einer vorbeugenden Gabe des Antibiotikums Rifampicin.

Der Hirnhautentzündung durch Meningokokken gehen häufig akute Erkältungssymptome voraus. Diese ist zwar selten, aber gefährlich. Daher erfordern Meningokokkenerkrankungen eine sofortige Behandlung mit Antibiotika. Personen, die in den letzten zehn Tagen vor Erkrankungsbeginn in engem Kontakt mit einem Erkrankten standen, sind ansteckungsgefährdet.

Deswegen sei die vorsorgliche Antibiotikatherapie für Kinder und Mitarbeiter der betroffenen Kindertagesstätte unbedingt erforderlich.

Ohne Übergang kann es plötzlich zu Kopfschmerzen kommen, die schnell stärker werden. Dies ist ein ganz typisches Symptom. Der Kranke reagiert lichtempfindlich, das Bewusstsein kann sich eintrüben, er ist nicht mehr ansprechbar. Die Symptome müssen nicht gleichzeitig vorliegen, sondern können sich innerhalb von Stunden oder Tagen entwickeln. Die Behandlung sollte schnellstmöglich begonnen werden.

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