Flugzeug mit mindestens 100 Menschen in Mexiko abgestürzt - alle überlebten

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Im Norden Mexikos ist ein Flugzeug mit gut 100 Menschen an Bord abgestürzt. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Flughafens Guadalupe Victoria während eines heftigen Hagelsturms. Rauchwolken stiegen auf. Auf einigen Videos, die via Twitter veröffentlicht wurden, waren auch Einsatzkräfte zu sehen. Nach Angaben der mexikanischen Regierung waren 97 Passagiere und vier Crewmitglieder an Bord der Maschine der Gesellschaft Aeroméxico. Dutzende von ihnen wurden in Krankenhäuser gebracht, andere Passagiere hingegen konnten nach dem Unglück sogar gleich mit ihren Familienangehörigen nach Hause gehen, so der Gouverneur. Augenzeugen berichteten, viele Menschen hätten das Flugzeugwrack auf eigenen Beinen verlassen können. Vor Journalisten sagte Aispuro später, es gebe zwei Schwerverletzte, darunter der Pilot.

Der Unfall ereignete sich bei schlechtem Wetter kurz nach dem Start. Rettungskräfte, die Armee und das Rote Kreuz eilten zum Unglücksort. Passagiere verließen die Maschine. Sie sei auf dem Weg in den Urlaub gewesen, so die Frau, die unverletzt blieb. "Als wir schon in der Luft waren, fühlte es sich an, als würde sich das Flugzeug wieder ausbalancieren, aber dann stürzte es zu Boden".

"Ich dachte, wir wären zurück auf die Startbahn gefallen, weil es eine harte Oberfläche war, dann schlitterten wir über den Boden, bis es stoppte", sagte Flores. Gepäck sei durch den Gang gerutscht und es habe nach Rauch gerochen. Sie habe ihren Gurt geöffnet, sagte sie: "Ich sah Flammen und wusste, wir müssen springen". "Es gab ein Loch direkt neben uns, das Flugzeug war kaputt". Der Wind habe das Flugzeug regelrecht "zu Boden gedrückt", eine Tragfläche habe den Boden gestreift. Das Feuer im Flugzeug brach aber erst aus, als die zehn Jahre alte Maschine bereits in dem Feld nahe dem Flughafen gelandet war. Überdies seien die Notrutschen aktiviert worden, bevor der Brand ausgebrochen sei.

Die Fluggesellschaft äusserte sich bei einer weiteren Pressekonferenz nicht näher zum genauen Hergang.

Nach Angaben von Aeroméxico-Chef Andrés Conesa war die 2008 in den Dienst genommene Maschine "perfekt gewartet". Eine Kommission solle die Hintergründe des Unglücks nun untersuchen, sagte Verkehrsminister Gerardo Ruiz Esparza. Behörden, Zivilschutz und Militär seien zur Zusammenarbeit angewiesen worden.

Im Juli 1981 waren beim Absturz einer Aeroméxico-Maschine im nordmexikanischen Chihuahua 32 Menschen ums Leben gekommen.

Ursache für das Unglück war wohl schlechtes Wetter.

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