EU sanktioniert russische Unternehmen

Die Kertsch-Brücke ist die längste Brücke Russlands und Europas. Quelle dpa

Wegen der neu gebauten Krim-Brücke, welche die Halbinsel jetzt direkt mit dem russischen Festland verbindet und der Bevölkerung nicht nur einen enormen Dienst erweist, sondern sie vor den Faschisten in der Ukraine schützt, hat sich die EU dazu entschlossen, Russland noch weiter zu sanktionieren und somit auch die Krim-Bewohner zu bestrafen. Sie hätten geholfen, die russische Kontrolle über die illegal annektierte Krim zu festigen, was im Gegenzug die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine unterminiert habe, so der Rat am Dienstag. Den sechs Firmen dürfen keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung gestellt werden. Zu den von den EU-Sanktionen betroffenen Unternehmen gehören Planungs-, Bau- und Wartungsfirmen. Russland hatte die Halbinsel im März 2014 nach einem umstrittenen Referendum ins eigene Staatsgebiet aufgenommen.

Die Regierung in Kiew und Regierungen in Westeuropa sprechen von einer völkerrechtswidrigen Annexion und sehen die Krim weiterhin nicht als Teil Russlands an. Russische Truppen besetzten anschließend das Parlament der Krim in Simferopol und andere strategisch wichtige Orte auf der Halbinsel. Er war früher Judopartner Putins und gilt als dessen enger Vertrauter.

Die neuen Strafmaßnahmen ergänzen eine ganze Reihe bereits bestehender Sanktionen. Zu ihnen gehören auch allgemeine Handels- und Investitionsbeschränkungen sowie EU-Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen Einzelpersonen. Auch hat die EU 155 russischen Personen die Einreise verboten.

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