Facebook hat wieder mit Manipulation zu kämpfen

Facebook-Veranstaltung gegen Trump Fake Profile wollen Spannungen verschärfen

Nun meldet das Netzwerk neue gefälschte Profile.

Acht Facebook-Seiten, 17 Profile und sieben Instagram-Accounts seien gelöscht worden. Es könnte aber Verbindungen nach Russland geben, erklärte Facebook in einer Mitteilung.

Facebook unterrichtete den Angaben zufolge bereits US-Strafverfolgungsbehörden, den Kongress und andere Technologieunternehmen über seine jüngsten Erkenntnisse. Der Zeitpunkt der verdächtigen Aktivitäten deutet aber darauf hin. Nach einem Bericht der "New York Times" arbeitet das Unternehmen mit dem FBI zusammen. Man kenne noch nicht alle Fakten.

Ein solches Verhalten sei bei Facebook nicht erlaubt, insbesondere wenn den Nutzern verborgen bleibe, wer tatsächlich hinter den Konten stecke. Das Unternehmen verglich die verdächtigen Aktivitäten aber mit der mutmaßlich russischen Propaganda zur Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl 2016. Die geschlossenen Konten hätten 11.000 Dollar für Werbeanzeigen ausgegeben, hieß es weiter. Diese gilt seit Jahren als Basis für russische Kampagnen in sozialen Medien.

Die Entdeckung der gefälschten Facebook-Accounts ist umso relevanter, da in den USA im November Kongresswahlen bevorstehen - und die Behörden auf keinen Fall eine Wiederholung der Manipulation im Wahlkampf 2016 zulassen wollen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagte Missbrauchsbestrebungen bei dem sozialen Netzwerk den Kampf an: "Eine meine obersten Prioritäten für 2018 ist es, einen Missbrauch von Facebook zu verhindern", schrieb Zuckerberg am Dienstag auf seiner eigenen Facebook-Seite.

Laut Facebook wurden mehr als 30 dieser Accounts gesperrt. Die meisten Follower hatten demnach Facebook-Seiten mit Namen wie "Aztlan Warriors" (Aztlán-Krieger), "Black Elevation" (Schwarze Erhebung), "Mindful Being" (Achtsames Dasein) und "Resisters" (Verweigerer).

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