Insolvente Fluglinie: Air-Berlin-Chef verzichtet auf Teil seines Gehalts

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann geht zum Jahresende und verzichtet auf Geld

Die Pleite von Air Berlin hatte Tausende Jobs gekostet.

Freitag, 13. Juli, 08.09 Uhr: Rund ein Jahr nach der Pleite von Air Berlin hat der Chef des Unternehmens, Thomas Winkelmann, einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Schon sorgte für Kritik. Sein Vertrag hätte ihm bis 2021 ein Millionengehalt beschert. Dem Vernehmen nach soll der Manager auf einen erheblichen Teil seines mittels einer Bankgarantie besicherten Gehaltsanspruchs verzichten, der laut Insolvenzverwalter den Gläubigern zu Gute kommen soll.

Der letzte Generaldirektor der Air Berlin, Thomas Winkelmann, will weg von der insolventen Fluggesellschaft. Nun einigten sich Insolvenzverwalter Lucas Flöther und der Manager auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung per Jahresende.

Für Winkelmann wurde laut Geschäftsbericht von Air Berlin vereinbart, dass er auch im Falle einer ordentlichen Kündigung sein Grundgehalt von 950.000 Euro im Jahr bis Anfang 2021 bekommt.

Einst hatte es geheißen, Winkelmann gebe den Posten im April dieses Jahres ab. Dann sollte er doch auf "unabsehbare Zeit" bleiben, um bei der Abwicklung der ehemals zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft zu helfen. Ein Ersatz ist nicht nötig. Winkelmann war aufgefordert worden, zumindest auf einen Teil seines Gehalts zu verzichten. Über die genauen Konditionen sei Stillschweigen vereinbart worden.

Das Video konnte nicht abgespielt werden. Zu dem Paket gehören auch Bezeichnungen aus der Geschichte des früheren Lufthansa-Konkurrenten.

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