Preisauftrieb in der Eurozone: Inflation steigt über die EZB-Schwelle

Verbraucher müssen für Energie deutlich mehr Geld ausgeben als vor einem Jahr

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juni 2018 voraussichtlich um 0,3 %. Das ist der höchste Stand seit Dezember 2012.

Besonders deutlich stiegen im Juli die Preise für Energie.

Die Inflation in Brandenburg verharrt bei 2,2 Prozent. Sie verteuerte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,4 Prozent.

Auch Nahrungsmittel wurden binnen Jahresfrist teuer (plus 2,6 Prozent). Insgesamt erhöhten sich die Energiepreise um 6,6 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 1,4 Prozent, die Preise für Industriegüter um 0,5 Prozent - und damit jeweils unterdurchschnittlich stark.

Wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg mitteilte, lag die Inflationsrate im Juli bei 2,1 Prozent - nach 2,0 Prozent im Juni.

Die Inflation liegt damit über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Eurozone - sie strebt eine Teuerung von knapp unter 2,0 Prozent an.

Der für alle Kreditgeschäfte der Eurozone maßgebliche EZB-Leitzins liegt seit März 2016 bei Null. Volkswirte hatten für das zweite Quartal ein Plus von 0,4 Prozent erwartet.

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