Vorwürfe gegen den Leiter der Tiroler Festspiele Erl

1997 gründete Gustav Kuhn die Tiroler Festspiele Erl

Fünf Künstlerinnen beschuldigen den Gründer der Tiroler Festspiele Erl, Gustav Kuhn, des Missbrauchs.

Was nicht nur symbolträchtig wäre, sondern für Kuhn ein unrühmliches Ende einer künstlerisch beachtlichen Schaffensperiode bedeuten würde. Und sollten die Vorwürfe der Frauen zu einer Verurteilung Kuhns führen, dann wäre wohl auch der Imageschaden für die Festspiele insgesamt veritabel.

Bis im Februar dieses Jahres erstmals dunkle Wolken über dem Festival und Kuhn dräuten. Haselsteiner bezeichnete sich selbst und den beschuldigten Kuhn als "Opfer einer Verleumdungskampagne". Er sprach von einer "Schweinerei erster Ordnung", meinte damit aber nicht die mutmaßliche sexuelle Belästigung, sondern die Veröffentlichung der Anschuldigungen durch den Blogger. Danach hätte er als Dirigent fungieren sollen, doch nun soll sich der 72-Jährige vorläufig zurückgezogen haben. Der Grund dafür sollen die sexuellen Missbrauchsvorwürfe sein, die jüngst in einem offenen Brief von fünf Künstlerinnen veröffentlich worden waren. Ob der "Erlkönig" seine Krone ganz verliert, werden die Ermittlungen zeigen.

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