Motorola: Das Moto Z3 wird per Moto Mod zum 5G-Smartphone

Fingerabdrucksensor an neuer Position

Der interne Speicher ist auf 64 GB ausgelegt und per Micro-SD-Karte um bis zu 2 TB erweiterbar.

Das 6,01 Zoll große Super-AMOLED-Display lässt sich sowohl per Gesichtserkennung als auch per Fingerabdrucksensor (integriert an der rechten Seite unterhalb der Lautstärke-Tasten) entsperren und bietet im 18:9-Format eine Full-HD+-Auflösung mit 1.080 x 2.160 Pixeln. Bei einer Größe von 157 x 77 x 7 Millimetern und einem Gewicht von 156 Gramm ist das neue Moto Z3 allerdings nicht wasserdicht, sondern nur gegen Spritzwasser geschützt.

Die Dual-Kamera des Moto Z3 setzt sich aus zwei 12-Megapixel-Modulen zusammen, eines davon ist für Aufnahmen in Farbe, das andere in Schwarz-Weiß zuständig. Videos lassen sich auf Wunsch in 4K-Qualität mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Immerhin ist der Akku auf 3.000 mAh angewachsen und damit so groß wie beim Moto Z3 Play. Auf eine 3,5-mm-Klinke zum Anschluss von Kopfhörern muss man verzichten, ein Adapter für den USB-Typ-C-Anschluss ist im Lieferumfang allerdings inklusive. Natürlich funkt das Moto Z3 nicht nur in GSM- und UMTS-Netzen, sondern auch überall dort, wo LTE zur Verfügung steht.

Motorola hält für das Moto Z3 selbstredend am Modul-Konzept fest, auf der Rückseite können die Moto Mods an den Magnetanschluss geheftet werden. Das ist allerdings vorerst nur in den USA zu haben und wird da exklusiv über den Mobilfunkanbieter Verizon verkauft. Das Smartphone kostet ohne Finanzierung 480 US-Dollar bei Verizon. Diese Mods werden einfach auf die Rückseite des Smartphones gesteckt und sorgen so für zusätzliche Funktionen.

Auf dem Moto Z3 kann man direkt über den Lockscreen auf Nachrichten antworten. Es sorgt dafür, dass mit dem neuen Motorola-Flaggschiff auch 5G-Verbindungen nutzbar sind; sofern das entsprechende Mobilfunknetz schon entsprechend aufgerüstet wurde. Bei der Entwicklung hat Motorola mit Qualcomm eng zusammengearbeitet. Der US-Provider Verizon will erste Funkstationen bis zum Ende dieses Jahres unter anderem in Houston, Los Angeles und Sacramento in Betrieb nehmen - erst dann wird auch der 5G-Mod von Motorola auf den Markt kommen. Anders als der Vorgänger kommt das neue Smartphone jedoch nicht mit der aktuellen Spitzenausstattung und ohne bruchsicheres Display daher - dafür ist ist es günstiger. 5G werde die Nutzung von Smartphones für Verbraucher wesentlich schneller und komfortabler gestalten und Unternehmen ermöglichen, ihre Mitarbeiter unterwegs effizienter und produktiver zu machen. Allerdings geht der Hersteller mit dem Moto Z3 einen etwas anderen Weg: Um das Smartphone zu einem niedrigeren Preis anbieten zu können, steckt darin nicht die aktuelle Highend-Hardware, sondern die aus dem Vorjahr.

In den USA sollen ab Anfang nächsten Jahres in vier Städten 5G-Netzwerkverbindungen angeboten werden.

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