Tadschikistan - Terrororganisation IS reklamiert Angriff auf Touristen für sich

Tourismus- Tadschikistan will Touristen mit Berg und Ökoreisen anziehen

Die tadschikische Polizei fahndete mit einem Großeinsatz in der Region Danghara - rund 130 Kilometer von der Hauptstadt Duschanbe entfernt - nach den Tätern.

Die Opfer: Es handelt sich um ausländische Velo-Touristen. Bei den Opfern handele es sich um Radfahrer aus den USA, der Schweiz und den Niederlanden, teilte das Innenministerium in Duschanbe mit. Es stehe in Kontakt mit der verletzten Schweizerin, den Angehörigen sowie den lokalen Behörden.

Legende: Der Vorfall hat sich an der Pamir-Route im Süden Tadschikistans ereignet. Ein weiterer Niederländer und ein Franzose wurden verletzt, ein Franzose kam unversehrt davon. Die Angreifer hätten Messer und Schusswaffen bei sich gehabt.

Nach dem IS-Anschlag auf Radtouristen hielt das Innenministerium Tadschikistans eine Pressekonferenz ab.

Laut der Polizei sagte der 33-Jährige nach seiner Festnahme aus, auf Anordnung von Nossirchudschi Ubaidow gehandelt zu haben. Der Mann wurde verhaftet und sei geständig, so Rahimsoda. Die Regierung in Teheran sowie die Führung der Partei der Islamischen Wiedergeburt wiesen die Vorwürfe zurück.

Edward Lemon, Experte der School of International and Public Affairs der Columbia Universität in New York, hält die Darstellung der tadschikischen Regierung für wenig glaubhaft. Der Westen kritisierte damals das Verbot der als gemässigt geltenden Partei der Islamischen Wiedergeburt. In Zentralasien soll die Terrormiliz (IS) laut Schätzungen bis zu 10 000 Anhänger haben. Nicht zuletzt, da sie ein Video veröffentlichte, in welchem die Attentäter davon sprechen, dass sie Touristen im Land angreifen werden.

Am Abend reklamierte die Jihadistenmmiliz IS (Daesh) das Attentat für sich. Der Angriff habe "Bürgern der Kreuzfahrer-Staaten" gegolten.

Legende: Die Regierung um den autokratischen Staatspräsidenten Emomalij Rahmon geht hart gegen religiöse Fundamentalisten vor. Die Schweiz verlangt nun die Aufklärung des mutmasslichen Terrorangriffs. Bundespräsident Alain Berset verurteilte das Attentat via Twitter.

Innenminister Ramason Raschimsoda sagte am Montag, es würden "alle Versionen" des Vorfalls untersucht. Außenamtssprecher Bahram Ghasemi erklärte, der Iran habe keine Verbindungen zu dem "terroristischen Angriff" in Tadschikistan und unterhalte auch keine "militärischen Trainingslager für Terroristen". Ziele könnten auch Restaurants oder generell Orte und Einrichtungen sein, die von Ausländern frequentiert würden. Innenminister Rahomsoda hatte zuvor gesagt: "Wir ermitteln in alle Richtungen".

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