Nach Drohungen auf Twitter - Trump signalisiert Gesprächsbereitschaft mit Iran

Trump

London (Reuters) - Der Kommandeur der einflussreichen iranischen Revolutionsgarden hat ein Treffen von US-Präsident Donald Trump mit den iranischen Führern ebenso wie andere iranische Politiker ausgeschlossen. Ein Berater von Irans Präsident Hassan Rouhani machte Gespräche mit Trump von einem amerikanischen Wiedereinstieg in den internationalen Atompakt abhängig. Er jedenfalls sei jederzeit zu einem Gespräch bereit. Er zeigte sich vorsichtig optimistisch, was die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran angeht, aus dem die USA ausgestiegen sind.

Auch der iranische Außenminister Dschawad Sarif erteilte Gesprächen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump eine klare Absage. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) hat dem Land wiederholt bescheinigt, die Auflagen zu erfüllen. Vor einem Treffen müssten die USA sich zum Atomabkommen bekennen, hieß es.

Das US-Präsidialamt erklärte anschließend, die Regierung halte an ihrer Politik fest, die Sanktionen zu verschärfen, um die Regierung in Teheran zu einer Änderung des Verhaltens zu bewegen. Zudem müsse die Islamische Republik dem Ziel zustimmen, ein Abkommen zu schließen, das die Entwicklung von Atomwaffen "tatsächlich" verhindere, sagte Pompeo dem Sender CNBC. Hamid Aboutalebi, ein Berater Rouhanis, legte am Dienstag auf Twitter nach: "Respekt für die Rechte der iranischen Nation, ein Abbau der Feindseligkeiten und die Rückkehr zum Atomvertrag sind die Schritte, die getan werden können, um die holprige Straße der Gespräche zwischen dem Iran und Amerika zu begradigen". Am 12. Juni hatte er sich mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un getroffen.

Der US-Präsident bekräftigte am Montag, das "brutale Regime im Iran" dürfe niemals Atomwaffen besitzen. Es sei nichts Falsches daran, sich zu treffen, sagte Trump weiter.

Allerdings relativierte US-Außenminister Mike Pompeo nach Trumps Auftritt dessen Äußerungen und schob Bedingungen für ein Treffen nach.

Konkret äusserte sich Parlamentspräsident Ali Motahari zu dem überraschenden Gesprächsangebot von US-Präsident Trump. An die Adresse Rouhanis schrieb er auf Twitter in Großbuchstaben: "Bedrohen Sie niemals wieder die USA, oder Sie werden Konsequenzen von der Art zu spüren bekommen, wie sie Wenige zuvor in der Geschichte erleiden mussten".

Ruhani wollte etwa Routen für den Ölexport im Persischen Golf schließen. Trumps Vorgänger Barack Obama hat allerdings 2013 mit Rouhani telefoniert.

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