FPÖ-Generalsekretär attackiert Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich

Sebastian Kurz: Österreichischer Sänger kritisiert Kanzler scharf - Deutschland

Dieser hatte sich in der Vergangenheit ebenfalls kritisch geäußert. Gegenüber der APA bezeichnete Hafenecker die beiden Urgesteine als "abgehalfterte Musiker", die in der Kritik an der Regierung "wetteifern". Mit seinen Beleidigungen treffe Ambros auch sehr viele seiner treuesten Fans - das habe er wohl vergessen.

"Alles in Allem sollten wir wieder auf ein sachliches Niveau kommen, Künstler ihr Publikum erfreuen und Politiker alles zum Wohle ihrer Wähler und Österreichs beitragen. Deshalb würde es mich besonders freuen, mit dem Wolfgang Ambros auf ein 'Gulasch und ein Seidl Bier' zu gehen", so der freiheitliche Generalsekretär in einer Aussendung.

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker hat am Dienstag die Kritik von Austropopper Wolfgang Ambros an der FPÖ mit einer heftigen Gegenattacke beantwortet und dabei auch gleich dessen Kollegen Rainhard Fendrich miteinbezogen. Hafenecker will die Diskussion "auf sachlichem Niveau" führen und lädt den Musiker ein, sich bei einem "Gulasch und einem Seidl Bier" auszusprechen. "Dass die FPÖ damit prinzipiell nicht umgehen kann, ist evident und verweist auf eine problematische einschlägige Tradition", so Drozda.

"Auch in diesem Falle sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass Bundeskanzler Kurz und Kulturminister Blümel sich mit klaren Worten vor die angegriffenen KünstlerInnen stellen", fordert Drozda, der sich aber diesbezüglich "keinen Illusionen hingibt". Auf fachlicher Ebene könne man über alles reden, sowohl Fendrich als auch Ambros würden sich aber nur in "Schimpftiraden" üben.

Ambros lehnt die Einladung allerdings ab, wie sein Manager Peter Fröstl auf Anfrage von ORF Wien erklärt. Herr Ambros versteuert seine Einkünfte in Österreich - und finanziert damit gezwungenermaßen u.a. Leute wie Sie und Ihresgleichen.

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