Eon präsentiert starke Zahlen und hält sich zu Innogy bedeckt

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Das Unternehmen hat sich gerade die Mehrheit an der RWE-Tochter Innogy gesichert. RWE soll durch dieses Tauschgeschäft zum reinen Energieproduzenten werden, Eon zum Energieversorger.

Der Energiekonzern Eon hat das Halbjahr mit einem starken Ergebnis abgeschlossen und 100.000 neue Haushaltskunden gewonnen. Die Nettoverschuldung konnte Eon dadurch um 3,4 Milliarden auf rund 15,9 Milliarden Euro senken. Dies lag an einer Reihe von Sondereffekten. Der Energieerzeuger steigerte den bereinigten Gewinn um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 1,052 Milliarden Euro. In diesem Jahr erzielte der Konzern hohe Buchgewinne aus dem Verkauf seiner Anteile an dem Kraftwerksbetreiber Uniper, an Hamburg Gas und Eon Gas Sverige. Auch im Geschäft mit erneuerbaren Energien verdiente Eon mehr, während die Ergebnisse in der Netzsparte nahezu auf Vorjahresniveau blieben. "Für den gesamten Konzern liegen wir bei allen wesentlichen Zahlen und Entwicklungen im Plan und bestätigen daher unsere Prognose für das gesamte Geschäftsjahr". Das bereinigte Ebit soll von 3,1 Milliarden auf voraussichtlich 2,8 bis 3,0 Milliarden Euro sinken.

Das Management peilt einen Konzernüberschuss von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro an.

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