Schifoan bei 37 Grad! Twitter-Nutzer bringen Ambros wieder in die Charts

Wolfgang Ambros bei einem Konzert in Kufstein 2016

Ausgerechnet während des bisher heißesten Tages des Jahres hat sich am Donnerstag der Song "Schifoan" von Wolfgang Ambros auf Platz eins der österreichischen iTunes-Charts gesetzt.

Das Revival des 1976 veröffentlichten Lieds, von vielen ohnedies als die heimliche Hymne Österreichs angesehen, könnte jedoch weniger mit Hitze als mit Hetze zu tun haben. Darin ortete Ambros "viele braune Haufen in der FPÖ" und meinte, Parteichef Heinz-Christian Strache kein Wort zu glauben, wenn dieser gegen Extremismus und Antisemitismus auftritt. Ihm werde "Angst und Bange", wenn er daran denke, "was die österreichische Regierung in den nächsten drei Jahren noch so alles anstellen wird", sagte er. Aus Solidarität zu "Wolferl" im Streit mit der FPÖ luden sich daraufhin zahlreiche Ambros-Fans den Kultsong um 99 Cent herunter, musikalische Abkühlung am Höhepunkt der Hitzewelle inklusive. Kritik von Künstlern, so Hafenecker weiter, stamme "einzig vonseiten diverser 'Systemgünstlinge', die wohl im fortgeschrittenen Alter um ihre Altersvorsorge in Form von Aufträgen bangen müssen, denn der Lebenswandel in den 70er und 80er Jahren dürfte nicht viel übergelassen haben".

"Hafenecker hatte erst scharf reagiert, Ambros nach seiner Attacke aber zur Versöhnung zu Gulasch und Bier eingeladen - eine Einladung, die der Austropopper allerdings ablehnte". Außerdem kritisierte Fröstl, dass Ambros neben der blauen Kritik auch Opfer wüster Beschimpfungen via E-Mail und Postkarten geworden sei.

Unterdessen melden sich weitere Künstler zu Wort.

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