Trump gratuliert Kandidaten zum Sieg: Ergebnis extrem knapp

Troy Balderson

Für Troy Balderson wurde es so knapp wie sonst nie für die Republikaner im 12.

Nach der Wahl in Ohio am Dienstag prognostizierte der einflussreiche US-Demoskop Nate Silver bereits auf seiner Internetseite: "Die Republikaner werden das Repräsentantenhaus sicher verlieren".

Der demokratische Kandidat Danny O'Connor beim Wahlkampfabschluss in Ohio. Nur rund 1700 Stimmen trennten die beiden. "Wir kämpfen weiter", erklärte er dem Fernsehesender CBS. O'Connors Abschneiden fügt sich ein in eine Reihe von Überraschungserfolgen und ein paar erstaunlich knappen Niederlagen der Demokraten. Dass der Politikneuling aus Ohio die Nachwahl für das US-Repräsentantenhaus zu einem Fotofinish gemacht hat, ist nicht nur ein Erfolg des 31-Jährigen. Im Durchschnitt lag der seit 2017 bei 16 Prozent. Bei der Präsidentenwahl 2016 hatte Trump in dem Wahlkreis mehr als 60 Prozent der Stimmen gewinnen können. O'Connor hatte sich im Wahlkampf als Brückenbauer dargestellt, der im Kongress zur Renovierung der Infrastruktur des Landes auch mit Republikanern zusammenarbeiten werde. Sein Auftritt in Ohio am Samstag habe eine Trendwende für den republikanischen Kandidaten herbeigeführt. Auch Trump gratulierte ihm zum Sieg.

"Als Republikaner bin ich sehr besorgt", gestand denn auch der parteiinterne Trump-Kritiker Charlie Dent am Wahlabend: "Das hier hätte nie ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden dürfen". 10 von 11 "special elections "gingen an die Republikaner, nur in Pennsylvania setzte sich der Demokrat Connor Lamb durch". Der Präsident beanspruchte in der Nacht zum Mittwoch auf Twitter den Sieg für Balderson und erklärte, nach seiner Rede am Samstagabend hätten sich für ihn "die Dinge deutlich zum Besseren gewandt". Balderson werde auch im November "klar gewinnen", erklärte Trump. Bereits bei den Zwischenwahlen im November steht der Sitz erneut zur Wahl.

Beobachter weisen jedoch daraufhin das die nationale Parteizentrale und die "Super Pacs "im November nicht alle Kandidaten mit soviel Geld ausstatten können".

Die Wahl galt als wichtiger Stimmungstest vor den Kongresswahlen im November. Zumindest, wenn man das Präsidentschaftswahlergebnis von 2016 betrachtet. Diese werden an Wähler ausgehändigt, bei denen nicht klar ist, ob sie wahlberechtigt sind.

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