So bietet New York Fahrdiensten wie Uber die Stirn

Die politische Entscheidung gegen Uber verhilft den klassischen „Yellow Cabs“ wieder zu mehr Bedeutung

Zudem soll es jetzt einen Mindestlohn für die Fahrer geben. Aktuell sind mehr als 80'000 der sogenannten "For-Hire-Vehicles" auf New Yorks Strassen unterwegs. Nun hat der Stadtrat von New York ein Gesetzespaket beschlossen, dass einen Zulassungsstop für Fahrdienstvermittler wie Uber und Lyft regelt. In dieser Zeit sollen Auswirkungen von Uber und anderen Diensten auf den Verkehr und die Taxi-Industrie untersucht werden. In den kommenden zwölf Monaten dürfen keine neuen Autos - mit Ausnahme von rollstuhlgerechten Fahrzeugen - mehr angemeldet werden.

Nach mehreren Selbstmorden hatten Fahrern zuvor auch gegen "moderne Sklaverei" protestiert. Wie der Spiegel schreibt, soll es sogar zu Suiziden von Taxifahrern gekommen sein. Der Stadtrat stimmte US-Medienberichten zufolge mit 39 zu 6 Stimmen dafür, mindestens ein Jahr lang keine weiteren Autos über das derzeitige Maß zu erlauben. Zusätzlich werden die Unternehmen künftig in die Pflicht genommen, sämtliche Daten zu den Fahrten sowie Preisen offen zulegen.

Bürgermeister Bill de Blasio gilt als Unterstützer des Vorhabens und muss das Gesetz durch seine Unterschrift in Kraft treten lassen. Wird gegen die neuen Auflagen verstoßen, drohen 10.000 Dollar Geldstrafe pro Einzelfall. Auch Lyft hat sich bereits geäußert und prophezeit, dass die Stadt New York durch diese neue Regelung "in eine Zeit zurückfällt, in der New Yorker Mühe hatten, eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen".

Uber und Lyft befürchten nach dem Lizenzstopp in der wichtigsten Stadt auf dem US-Markt negative Folgen für ihre geplanten Börsengänge.

Uber und Lyft hatten das Gesetz in New York zu stoppen versucht und argumentiert, die Obergrenze werde zu längeren Wartezeiten für Kunden und weniger verlässlichem Service führen.

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