Auto: Kraftfahrtbundesamt untersucht Streetscooter der Post

Kraftfahrtbundesamt untersucht Streetscooter der Post. Streetscooter der Deutschen Post in einer Wohnsiedlung

Diese müssen wegen Cadmium in Ladegeräten womöglich zurückgerufen werden. Zuvor war dem Bericht zufolge bereits ein Bauteil mit hohem Bleigehalt entdeckt worden.

Bonn. Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) geht Berichten über einen hohen Gehalt an giftigen Schwermetallen im in Aachen und Düren produzierten Streetscooter der Post nach.

Bei dem cadmiumhaltigen Ladegerät handele es sich um das gleiche Bauteil, das auch in 124.000 Elektroautos aus dem VW-Konzern verbaut sei, berichtete der "Spiegel" weiter. Zu den konkreten Vorwürfen machte das KBA keine Angaben. Die Post hingegen wies die Berichte zurück: Die gesetzlichen Anforderungen aus der Richtlinie für Altfahrzeuge und damit die Grenzwerte etwa für Cadmium würden eingehalten, hieß es. Dabei verlasse sich der Konzern für einzelne Bauteile auf die Angaben der Zulieferer, sagte ein Post-Sprecher. "Sollten uns entsprechende Hinweise vorliegen, dass gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen wird, würden wir umgehend entsprechende Maßnahmen zur Veränderung veranlassen", fügte er hinzu. Die gemessene Cadmium-Konzentration ist dem Magazin zufolge so hoch, dass eine normale Typ-Genehmigung für den Streetscooter unmöglich sei.

Der Streetscooter gilt als eines der zukunftsweisenden Projekte des Konzerns. Die Produktion soll künftig auf bis zu 20 000 Fahrzeuge pro Jahr anwachsen.

Die Elektrotransporter des 2010 gegründeten Unternehmens Streetscooter sollen mittelfristig einen großen Teil der bisherigen Diesel-Flotte der Post in der Brief- und Paketzustellung ersetzen. Bei VW wurden die Ladegeräte nach Unternehmensangaben seit 2013 in batterieelektrischen sowie in Hybrid-Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi und Porsche verbaut.

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