Turbulenzen nach Tweet:Investoren klagen gegen Tesla-Chef

Tesla-Chef Elon Musk solle vorerst schweigen rät der Tesla-Verwaltungsrat

Mit seinem Gedankenspiel, Tesla zu privatisieren, hat Elon Musk für Furore gesorgt.

Der saudiarabische Staatsfonds PIF hat nach Informationen von Reuters bislang kein Interesse gezeigt, sich an der Finanzierung der Rücknahme des E-Auto-Herstellers Tesla von der Börse zu beteiligen.

Hat Elon Musk wirklich die nötigen Mittel, um Tesla von der Börse zu nehmen? Der Verwaltungsrat des Autobauers nimmt die Planspiele von Musk aber offenbar durchaus ernst und will sie einem Medienbericht zufolge rasch vorantreiben.

Einem CNBC-Bericht zufolge will Teslas Verwaltungsrat Musks Idee allerdings vorantreiben.

Die beiden Kläger werfen Musk vor, durch seine Twitter-Ankündigung zum Ende der Börsennotierung den Kurs der Tesla-Aktie künstlich in die Höhe getrieben und gezielt jene Anleger geschädigt zu haben, die auf einen Fall des Kurses gesetzt hatten. Zum anderen erwägen mehrere Anwaltskanzleien Klagen im Namen von Mandaten einzureichen, die erst Tesla-Aktien ge- oder verkauft haben.

Um Tesla von der Börse zu holen, dürften über 70 Milliarden Dollar nötig sein und bislang wurde nicht geklärt, woher das Geld kommen soll. Die Firma selbst schreibt hohe Verluste und hat laut Analysten eher Finanzbedarf als überschüssige Mittel zur Verfügung (mehr Hintergründe dazu, wie er Tesla von der Börse nehmen könnte, können Sie hier nachlesen).

Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf Insider, die US-Börsenaufsicht SEC habe Tesla bereits ins Visier genommen, um den Wahrheitsgehalt von Musks Aussagen zu prüfen. Die Behörde wollte sich dazu nicht äussern, Tesla liess Anfragen unbeantwortet. Musk hatte nämlich den Anlegern, die auf einen sinkenden Kurs wetten, Verluste in Milliardenhöhe beschert. Die Räte wollten sich in der kommenden Woche mit Beratern treffen, um Möglichkeiten zur Privatisierung des Unternehmens auszuloten, berichtete der Finanzsender unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Klagen könnten aber auch Aktionäre, die auf steigende Kurse setzten. Die "Financial Times" berichtete am Mittwoch indes unter Berufung auf Insider, Softbank halte Tesla für überbewertet und es gebe keine Hinweise darauf, dass das Unternehmen in den Autobauer investiere. Zuletzt notierte die Aktie bei 352 Dollar - nach der anfänglichen Euphorie der Anleger stieg zuletzt die Skepsis gegenüber den Aussagen von Musk. Musk solle von dem Führungsgremium, dem er selbst vorsteht, angeblich dazu geraten werden, sich nach seinem Vorpreschen in der Sache für befangen zu erklären. Sollte Musk nicht nachweisen können, dass die Finanzierung steht, könnte es brenzlig werden.

Es sei aber bis jetzt unklar, ob die Saudis irgendwelche Zusagen gemacht haben.

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