Mitten in der Währungskrise erhält die Türkei Unterstützung von Katar - Ausland

Mitten in der Währungskrise erhält die Türkei Unterstützung von Katar

Nach US-Sanktionen und mitten in einer Währungskrise soll die Türkei Unterstützung von Katar erhalten. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, der Emir habe betont, dass er die Beziehungen zwischen den beiden Ländern ausbauen wolle.

Die Lira-Krise schwelt weiter Die türkische Justiz lässt als Zeichen des guten Willens zwei griechische Soldaten frei, auch im Fall des inhaftierten US-Pastors zeichnet sich Bewegung ab.

Der Golfstaat Katar will 15 Milliarden Dollar in die Türkei investieren. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Katar basierten auf wahrer Freundschaft und Solidarität, schrieb Kalin. Katar erklärte, das Emirat werde in diesem Volumen eine Reihe von Investitionen tätigen und Wirtschaftsprojekte finanzieren. Informationen aus türkischen Regierungskreisen zufolge soll das Geld allerdings vorwiegend in die Finanzmärkte fließen und an Banken gehen.

Die Zentralbank hatte zu Wochenbeginn angekündigt, alle nötigen Schritte zu unternehmen, um die Liquiditätsversorgung der heimischen Geldhäuser zu gewährleisten.Die Maßnahmen der Regierung zeigten Wirkung, erklärte Akbank-Chef Hakan Binbasgil. Im Juni vergangenen Jahres hatte die Türkei das Golfemirat unterstützt, nachdem Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain eine Blockade über Katar verhängt hatten.

Ein Sprecher Erdogans warb auf Twitter für die angekündigte Kooperation.

Die türkische Wirtschaft droht zu kollabieren. Die Türkei liegt mit dem Nato-Partner USA politisch über Kreuz, was sich auf die Wirtschaftsbeziehungen auswirkt. Die türkische Währung hat seit Jahresbeginn im Vergleich zum Dollar fast 40 Prozent verloren.

Zumindest die türkische Landeswährung hat sich zuletzt weiter erholt, nachdem sie am Montag zum US-Dollar auf ein Rekordtief von 7,24 gefallen war. Die Türkei hob daraufhin unter anderem die Zölle für Autos aus den USA deutlich an.

Die türkischen Aufsichtsbehörden schränkten unterdessen Devisen-Tauschgeschäfte türkischer Banken mit ausländischen Investoren weiter ein.

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