Tinder: Ex Mitarbeiter verklagen Mutterkonzern auf Schadensersatz

Auf der Liebesjagd. Tinder hat unter den Dating Apps mit Abstand die meisten Nutzer

Eine Gruppe von frühen Tinder-Mitarbeitern fühlt sich von der Muttergesellschaft der populären Dating-App betrogen. Namentlich zählen zu den Klägern Mitgründer und Ex-CEO Sean Rad und Mitgründer Jonathan Badeen.

In der Klage werfen sie dem Internet-Konzern vor, dass es laut Verträgen zwischen IAC und den Tinder-Mitarbeitern bestimmte Zeitpunkte in den Jahren 2017, 2018, 2020 und 2021 gebe, zu denen die Aktien bewertet würden und die Angestellten die Gelegenheit bekommen, ihre Aktien-Optionen umzusetzen, sprich zu verkaufen. Tinder wurde 2012 gegründet und ist inzwischen Teil der seit 2015 börsengelisteten Match Group. Daraufhin sind die Tinder-Aktien-Optionen in Match Group-Anteile umgewandelt worden, die Tinder-Mitarbeiter hätten aber weniger und auch nicht so wertvolle Anteile erhalten.

Laut Klage sollen Finanzdaten manipuliert worden sein, um den Unternehmenswert von Tinder künstlich zu drücken. Den Klägern, so zitiert die BBC die Unternehmen, habe wohl das Resultat nicht gefallen. Dadurch sei den Klägern viel Geld entgangen. Das geht aus der Klageschrift hervor. Der IAC-Konzern, dem Tinder durch eine 80-prozentige Beteiligung an der Match Group gehört, erklärte, die Vorwürfe seien gegenstandslos, zudem habe man bereits Ausgleichszahlungen von mehr als einer Milliarde Dollar geleistet. Match betonte des Weiteren, den Gründern und Ex-Mitarbeitern Tinders über eine Milliarde Dollar als Kompensation ausgezahlt zu haben. "Wir freuen uns darauf, unsere Position vor Gericht zu verteidigen".

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