Daimler-Rückruf: Kraftfahrtbundesamt ordnet Software-Update für Hunderttausende Wagen an

Berlin. Die Abgasmanipulationen bei Daimler betreffen offenbar mehr Modelle als bisher bekannt.

Deshalb platzte dem Bayern der Kragen: Zetsche müsse ihm alle Diesel melden, die unerlaubte Mengen giftigen Stickoxids in die Luft blasen. Ganz im Gegenteil scheint das Ausmaß des Betrugs immer größer zu werden. Doch die Liste, die dabei entstanden ist, gerät für Zetsche zum Debakel. Nahezu alle Fahrzeugklassen und Typen des Herstellers sollen betroffen sein, zudem auch solche, die bis heute verkauft werden.

Dem "Spiegel" liegt nach eigenen Angaben eine Liste des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) vor.

Bei der C-Klasse gehe es sowohl um das kleinste Diesel-Modell mit Renault-Motor als auch um den C300 Hybrid, der mit einem Mercedes-Motor angetrieben wird. In der E-Klasse sollen diverse Modelle durch Unregelmäßigkeiten aufgefallen sein, auch solche aus der aktuellen Baureihe. Es geht demnach um 280.000 Autos in Deutschland und insgesamt 700.000 Fahrzeuge in Europa. Dazu kommen die Geländewagenklasse G, die SUV-Reihen ML, GLE und GLC sowie das Sportcoupé CLS und der Roadster SLK. Außerdem ruft Daimler im Transportersegment den Vito, die V-Klasse und den Sprinter in die Werkstätten. Es handele sich bei der Maßnahme um den Rückruf, der in zwei öffentlich bekannten Terminen zwischen dem Bundesverkehrsministerium, dem KBA und Daimler Gesprächsgegenstand war, erklärte eine Mercedes-Sprecherin gegenüber dem Spiegel. Man werde aber auch Software-Updates entwickeln und die Kunden informieren, sobald diese genehmigt sind.

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