USA: Donald Trump legt sich erneut mit US-Notenbank an

"Nein, ich bin nicht begeistert", sagte Trump am Montag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Er hat deswegen Sonderzölle erhoben und plant weitere Maßnahmen.

Auch in der amerikanischen Wirtschaft ist Trumps Handelspolitik umstritten, teilweise auch bei seinen Republikanern. Ökonomen befürchten, dass sich daraus ein Handelskrieg entwickelt. Trump sieht die positive Entwicklung der US-Wirtschaft dadurch gefährdet. "Zölle sind für unsere Produzenten und Verbraucher wie Steuern, zudem spüren wir bereits die negativen Auswirkungen im Form schrumpfender Marktanteile", sagte der Senator des amerikanischen Bundesstaats Kansas, Pat Roberts, dem "Tagesspiegel".

US-Präsident Donald Trump hat den Kurs der Notenbank Fed kritisiert. Es gebe im Handelsstreit harte Verhandlungen. Vielmehr sollte sich die Fed zurückhalten und ihm "etwas helfen". Dabei ging der US-Präsident auch auf das geldpolitische Vorgehen der Währungshüter ein.

US-Präsident Donald Trump hat die Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve kritisiert. Zentralbanken sind in der Regel intensiv darum bemüht, jeden Zweifel an ihrer Unabhängigkeit zu vermeiden, um ihr wichtigstes Gut, die Glaubwürdigkeit, zu bewahren.

Trump hatte Powell im vergangenen Jahr als Nachfolger von Janet Yellen an der Spitze der Fed nominiert. In Japan verlor der Dollar in seinem Verhältnis zum Yen an Wert.

Als Reaktion auf das robuste Wachstum der US-Wirtschaft hatte die Fed den Leitzins in diesem Jahr bereits zwei Mal angehoben, allerdings nur sehr moderat. Zwei weitere Zinserhöhungen werden noch in diesem Jahr erwartet. Er wolle aber die Entscheidung der Notenbank überlassen. Die Arbeitslosigkeit im Land ist anhaltend niedrig, die Inflation dagegen steigt. Trump hat mit seiner radikalen Steuerreform der Wirtschaft einen zusätzlichen Schub verliehen. Kritische Stimmen sprechen von einem Stohfeuer, das zu massiven Einnahmeausfällen im Staatshaushalt führen dürfte. Zugleich warf Trump China und Europa vor, ihre Währungen zu manipulieren. Zum Yuan hat der Dollar dieses Jahr bislang mehr als fünf Prozent zugelegt. Der Euro hat zum Dollar über vier Prozent nachgegeben.

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