Masern: Mehr als 41 000 Europäer laut WHO erkrankt

In Deutschland erkrankten nach Informationen des Robert Koch Instituts im ersten Halbjahr 387 Menschen an Masern- deutlich weniger als im Vergleichszeitraum 2017

Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilt, wurden bis Ende Juni 2018 quer über den Erdball offiziell nicht weniger als 41.000 Masern-Erkrankungen bei Menschen festgestellt. 2017 wurden weltweit in diesem Zeitraum 23.927 und 2016 gar nur 5.273 Erkrankungsfälle durch die WHO registriert.

Die Zahl der Masernerkrankungen ist in der europäischen Region immens gestiegen.

Gute Gesundheit für alle beginnt mit der Impfung.

Die WHO fordert die 53 Mitgliedstaaten dazu auf, angesichts des dramatischen Anstiegs von Infektionen und ausgedehnten Ausbrüchen, umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um die weitere Ausbreitung der Krankheit zu stoppen.

Mehr als die Hälfte der Masernerkrankungen dieses Jahres traten in der Ukraine auf (23 000), weil dort regelmäßige Impfungen und Überwachung unterbrochen wurden. Aber auch in Frankreich, Georgien, Griechenland, Italien, Russland und Serbien habe es mehr als 1000 Ansteckungen gegeben, heisst es in dem Bericht.

Masernfälle in der Schweiz Die jährlichen Fallmeldungen der letzten 10 Jahre.

Die Durchimpfung nehme zu, aktuell seien 87 Prozent der Zweijährigen und 93 Prozent der 16-Jährigen mit zwei Dosen geimpft.

Masern sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die durch eine vollständige Impfung vermeidbar ist. Um Ausbrüche zu vermeiden, müssten 95 Prozent der Bevölkerung in allen Alters- und sozialen Gruppen geschützt sein, so die WHO.

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