Jan Ullrich meldet sich nach Absturz zurück: "Es geht mir besser"

Jan Ullrich ist auf Entzug

Der gefallene Radsport-Star Jan Ullrich hat vor einigen Tagen mit dem angekündigten Entzug in einer Betty-Ford-Klinik in Deutschland begonnen.

Aber wie geht es ihm jetzt? Berichtet "Bild" brühwarm, wie seine Therapie läuft. "Ich fühle mich hier sehr sicher, kann mich ganz auf mich selbst konzentrieren", sagte Ullrich der Bild-Zeitung (Freitag). Damit stellt die Klinik sicher, dass Ullrich nicht wieder rückfällig wird. Ullrich werde morgens und abends auf "Substanzen im Körper getestet - durch Blutabnehmen und Urin-Tests, einen Alkohol-Test muss ich auch machen", so der 44-Jährige weiter. "Da haben schon alle gestaunt nach meinem Konsum in den letzten vier Monaten.", sagte Ullrich der "Bild". Der Amerikaner, dem wegen Dopings seine sieben Siege bei der Tour de France aberkannt worden waren, habe sich "brutal reingehauen für mich", sagte Ullrich. "Ich rauche viel zu viel, möchte das auch bald reduzieren".

Zu Beginn seiner Therapie hatte ihn gleich ein alter und prominenter Weggefährte besucht, um ihm seine Unterstützung zuzusagen.

Berlin - Ex-Radsportprofi Jan Ullrich (44) zeigt sich mit seinen Therapie-Fortschritten zufrieden.

"Lance und ich machen zusammen weiter". "Er hat mir eine Klinik vorgeschlagen, wo ich weiter aufgebaut werde und die letzten Giftstoffe aus dem Körper geholt werden".

Mittlerweile dürfe er jeden Tag mit seinen Kindern telefonieren: "Die Kinder sind meine Medizin".

Wie er überhaupt in den Drogen-Strudel gekommen sein, das erklärt Ullrich wie folgt: "Ich bin ein hochgradiger ADHSler (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung)". Beide hatten sich über Jahre packende Duelle um den Tour-de-France-Sieg geliefert. "Aber ich fahre dadurch auch emotional extrem schnell hoch". Um diese in den Griff zu bekommen, habe er Amphetamine verschrieben bekommen. Wenn ich das nehme, geht mein Energie-Level runter, dann kann ich nicht mehr explodieren.

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