BVB mit Rekordumsatz und Gewinnsprung - Spielerverkäufe helfen

Offensiv aber keine echten Stürmer Mario Götze und Marco Reus von Borussia Dortmund

Aber nach einer sportlich enttäuschenden Saison ist bei den Westfalen nicht alles rosig. Der Zuspruch der Fans hat nachgelassen.

Die Umsätze erreichten einen Rekordstand von 536 Millionen Euro, was einem Plus von 32 Prozent entspricht.

So gingen allein die Erlöse aus dem Verkauf von Fanartikeln im Vorjahresvergleich um fast zehn Millionen Euro auf 29,4 Millionen Euro zurück.

Nach den Rekordtransfers von Ousmane Dembélé und Pierre-Emerick Aubameyang nach Spanien und England hat Borussia Dortmund das Geschäftsjahr 2017/2018 mit Rekorden abgeschlossen.

"Des Weiteren zeigt die weitere Steigerung der Sponsoringerlöse um 6,6 auf 94 Millionen Euro die ungebrochene Strahlkraft von Borussia Dortmund trotz einer sportlich eher unbefriedigenden Saison 2017/2018 und steht als Signal eines weiter ungebrochenen Wachstums", erläuterte Geschäftsführer Thomas Treß. "Es ist nicht unser Anspruch, mit 55 Punkten am Ende auf Platz vier zu landen und auch noch auf die Hilfe anderer Vereine angewiesen zu sein", sagte Watzke.

Für die Saison 2018/19 werden die TV-Erlöse aus der Teilnahme in der Champions League aufgrund des veränderten Verteilungsmodus und dem deutlich angestiegen Erlösvolumen der UEFA deutlich ansteigen, teilt der BVB mit. "Das hat uns sehr geprägt".

Ohne seine Transfers sank der Umsatz um 4,6 Prozent. Bei den Ausgaben für die Profis hat der Verein seit Januar rund 100 Millionen Euro in neue Spieler investiert. Watzke hielt dennoch an langfristigen Zielen fest: Bis 2025 solle der BVB auch ohne Transfer-Erlöse mehr als 500 Millionen Euro Umsatz erzielen. Der Etat für den Bereich der Lizenzspieler liegt bei 130 Millionen Euro. Das Transferfenster in der Bundesliga wird am 31. August geschlossen.

Da wird der BVB-Geschäftsführung sicher warm ums Herz.

Der Geschäftsführer will dem Aufsichtsrat vorschlagen, 5,5 Millionen Euro an die Aktionäre auszuschütten - das wären wie im Vorjahr sechs Cent je Anteilsschein.

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