Trauerfeier - Bush und Obama würdigen Verdienste McCains

Am Abend des 27. August weht die US-Flagge am Weißen Haus auf Anordnung von Trump wieder auf halber Höhe

Der einflussreiche Senator war am vergangenen Samstag im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors gestorben.

Am Samstagmorgen war der Sarg mit den sterblichen Überresten McCains vom Kapitol, wo er am Freitag aufgebahrt worden war, zur Kathedrale gebracht worden. Ihr Vater war mehr als fünf Jahre in nordvietnamesischer Kriegsgefangenschaft. In Anlehnung an Trumps Wahlkampfslogan "Make America Great Again" sagte Meghan McCain am Samstag in der Nationalen Kathedrale in Washington: "Das Amerika John McCains hat es nicht nötig, wieder groß gemacht zu werden, weil Amerika immer groß war". Auch Vizepräsident Mike Pence trat bei der Zeremonie am Freitag in Washington auf.

Das politische Washington nimmt Abschied von John McCain. Als Trauerredner hatte McCain die Ex-Präsidenten George W. Bush und Barack Obama sowie Henry Kissinger, die außenpolitische graue Eminenz, gewonnen, die ein Gegenbild zum Trump-Amerika heraufbeschwören sollten. An der Trauerfeier nahmen rund zwei Dutzend Senatoren beider Parteien sowie McCains Kinder und seine Frau Cindy teil. Medienberichten zufolge hatte McCain sich gewünscht, dass Trump nicht an seiner Beerdigung teilnimmt.

US-Vizepräsident Joe Biden: "Ein Gigant unter uns". Um die brüchigen transatlantischen Bande zu festigen, sagte sich Deutschlands Bundestagspräsident, Wolfgang Schäuble, heute zur Gedenkmesse in der Kathedrale an. Bush fügte hinzu: "Im Angesicht der Herrschenden bestand McCain darauf: Wir sind besser als das".

Poroschenko erinnerte zudem an McCains Maidan-Rede und bezeichnete ihn als Helden der USA und der Ukraine. So sollten die Witwe und der Katafalk mit dem Leichnam John McCains vor der Aufbahrung unter der Kuppel des Kapitols in Washington kurz an der Mall stoppen, vor dem Vietnam-Kriegs-Denkmal zum Gedenken an die 58.000 gefallenen US-Soldaten, deren Namen auf den Marmorplatten eingraviert sind.

McCain saß ab 1983 zunächst im Repräsentantenhaus und seit 1987 im Senat. "John verstand, dass Amerika vor allem eine Idee war". "Johns Vermächtnis wird Generationen von Anführern inspirieren und herausfordern", sagte er. Er hätte seinem Instinkt vertrauen und Joe Lieberman, den demokratischen Senator, zum Kompagnon nominieren sollen, bekannte er noch heuer.

Nach dem Tod McCains hatte Trump die Verdienste des Senators und Kriegsveteranen erst nach massivem öffentlichem Druck gewürdigt. Am Sonntag wird er auf dem Friedhof der Marineakademie in Annapolis im Bundesstaat Maryland beigesetzt.

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