Verletzte bei Messerattacke am Amsterdamer Bahnhof

Bei einem Messerangriff auf dem Amsterdamer Hauptbahnhof sind zwei Menschen schwer verletzt worden

Nach einem Messerangriff eines Mannes im Hauptbahnhof von Amsterdam konzentriert sich die Polizei auf ein terroristisches Motivs. Er wurde von der Polizei niedergeschossen.

Im Hauptbahnhof von Amsterdam haben Polizisten am Freitag einen Mann niedergeschossen, der mit einem Messer zwei Passanten angegriffen haben soll. Bei dem niedergeschossenen Verdächtigen handele es sich um einen 19-jährigen Afghanen mit deutscher Aufenthaltserlaubnis, teilte die niederländische Polizei am Abend mit. Beide sind schwer verletzt. Ein mögliches terroristisches Motiv werde "ernsthaft erwogen".

Die Sicherheitskräfte hätten den Eindruck gehabt, dass der Mann die beiden Personen, die er im Hauptbahnhof mit einem Messer schwer verletzte, nicht bewusst ausgewählt habe. Er war bei einem Fluchtversuch von Polizisten mit Schüssen gestoppt worden; die Kugeln trafen ihn im Unterleib. Bürgermeisterin Femke Halsema dankte der Polizei für schnelles und besonnenes Eingreifen.

Nach Angaben der Polizei wurden zwei Bahnsteige vorübergehend gesperrt und nach zwei Stunden wieder geöffnet. Der Hauptbahnhof liegt im Norden der Amsterdamer Innenstadt. Rund 250 000 Passagiere nutzen den Bahnhof täglich. Die holländische Metropole mit ihrem von Kanälen durchzogenen Stadtzentrum ist ein beliebtes Reiseziel. "Kurz darauf hörte ich Schüsse, und ich weiß, dass etwas Schlimmes passiert ist", sagte Richard Snelders der Nachrichtenagentur ANP. Spontan habe er an einen Terroranschlag gedacht. Die Polizei habe den Mann mit der Schussverletzung auf Englisch angewiesen "am Boden" zu bleiben. Der Sprecher wollte nicht sagen, ob angesichts des Messerangriffs über eine Intensivierung der Sicherheitsmaßnahmen in Amsterdam nachgedacht werde: "Darüber geben wir keine Auskunft". Deshalb würden jetzt auch deutsche Behörden auf Bitten der niederländischen Kollegen ermitteln, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) mit.

Erst am Donnerstag war ein 26 Jahre alter Pakistaner in Den Haag festgenommen worden, weil er in einem Video per Facebook angekündigt hatte, er wolle einen Anschlag auf den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders (54) verüben. Grund dafür seien Wilders Pläne, einen Wettbewerb für Karikaturen des Propheten Mohammed zu veranstalten. Der Karikaturenwettbewerb hatte in islamischen Staaten zum Teil heftige Proteste hervorgerufen.

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