Fiese Klauseln im Playstation Store: Sony wegen Kostenfalle abgemahnt

Logo des Playstation Store

Sony hat von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine Abmahnung erhalten. Nicht alles davon lässt sich so mit dem aktuellen Recht in Deutschland vereinbaren - daher mahnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen jetzt den japanischen Elektronik-Riesen ab, um ihn zum Einlenken im Streit um einige Klauseln in den AGB zu bringen. Unter anderem dürfe es keinen Verfall von Guthaben im PS Store geben.

Laut den AGB vom PlayStation Network muss aufgeladenes Guthaben innerhalb von 24 Monaten verbraucht werden, damit es nicht verfällt. Laut Verbraucherzentrale ein Umstand, der mit deutschen Gesetzen nicht vereinbar ist.

Wer das PlayStation Network nutzt, unterliegt Sonys "Allgememeinen Geschäftsbedingungen".

So sei zum Beispiel die Regelung zum Verfall von Guthaben auf dem PSN-Konto kundenfeindlich.

Sony hat mitgeteilt, dass das PlayStation Network von monatlich 80 Millionen aktiven Leuten genutzt wird. Darüber hinaus ging das Unternehmen nochmals auf den. Auch wurden Klauseln moniert, nach denen Eltern pauschal alle Kosten tragen müssen, die durch Käufe ihrer minderjährigen Kinder entstehen. Besonders die In-App-Käufe sind davon betroffen.

Zudem kritisiert die Verbraucherzentrale NRW die in den AGB gegebene Darstellung des gesetzlichen Widerrufsrechts beim Kauf von digitalen Inhalten. Ob Kunden in der Praxis beim PSN-Kaufvorgang dem Verlust des Widerrufsrechts zustimmen müssen oder nicht, konnte die Verbraucherzentrale auf Nachfrage nicht beantworten.

Die Verbraucherschützer unterstrichen bei der Bekanntgabe der Abmahnung gegen Sony aber auch, dass die Japaner mit solchen Regelungen nicht allein sind - auch andere Anbieter in der Spielebranche wären bereits durch ähnliche Passagen in ihren AGB negativ aufgefallen. "Sollte sich der Branchenprimus dem verweigern, droht der Weg vor Gericht".

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