China: Apple kann laut Trump Zölle durch Produktionsverlagerung vermeiden

Ein Bauer hält sortierte Sojabohnen in seinem Landwirtschaftsbetrieb. Quelle dpa

Trump an Apple: "Stellen Sie Ihre Produkte in den Vereinigten Staaten statt in China her". Apple hatte tags zuvor vor zusätzlichen milliardenschweren Zöllen auf chinesische Importprodukte gewarnt. Peking kündigte für diesen Fall Vergeltung an.

Am Freitag hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, Donald Trump sei bereit, Zölle im Wert von 267 Milliarden Dollar auf Waren aus China in Ergänzung zu den derzeit geltenden Zöllen im Wert von 250 Milliarden Dollar einzuführen. Trump sagte zu Reportern in der Air Force One, die Strafzölle würden "sehr bald" eingeführt, "je nachdem, was passiert".

Präsident Donald Trump hatte angedeutet, dass er so schnell wie möglich mit der Verhängung der Zölle beginnen will und China in mehreren Reden immer wieder der unfairen Handelspraktiken bezichtigt. Betroffen davon seien die Apple Watch, der Kompaktcomputer Mac mini sowie vom Unternehmen in China produzierte Kopfhörer und Lautsprecher.

Apple äußerte in dem Schreiben zudem die Sorge, dass die USA die Zölle am stärksten zu spüren bekommen dürften. So drohten ein geringeres Wirtschaftswachstum und höhere Preise für die US-Verbraucher.

Trump zufolge hat das Problem des IT-Unternehmens eine "einfache Lösung", die "Null-Gebühren und, ja mehr noch, eine Steuervergünstigung bedeuten" würde.

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