Polizei schreitet ein - Helene Fischer: Nazi-Vorfall am Rande ihres Berlin-Konzerts

Jan Böhermann zieht über Helene Fischer her- geht er damit zu weit

Berlin. Unschöne Szenen am Rande des Helene-Fischer-Konzerts am Freitagabend in der Mercedes-Benz-Arena: Gegen 20.45 Uhr musste der Ordnungsdienst einschreiten, weil sich zwei Männer (25 und 41 Jahre alt) danebenbenommen hatten. Der Ordnungsdienst hatte die Beamten zu Hilfe gerufen.

Einer der beiden Männer, ein 25-Jähriger, soll die Beamten danach mehrfach beleidigt haben.

Unfassbar: Sein 41-jähriger Begleiter drehte sich an der Kreuzung Hedwig-Wachenheim-Straße Ecke Wanda-Kallenbach-Straße plötzlich um, schlug die Hacken zusammen und reckte den rechten Arm zum "Hitlergruß"!

Als ob dies nicht schon schlimm und strafbar genug sei, rief er auch noch laut "Sieg Heil".

Erst vor wenigen Tagen stellte sich Helene Fischer (34, "Farbenspiel") in einem Statement klar gegen jegliche rassistische Einstellung.

Gegen die beiden Männer wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und des Zeigens des Hitlergrußes eingeleitet.

Der Moderator Klaas Heufer-Umlauf änderte seinen Twitter-Namen als Hommage an die "Atemlos"-Sängerin kurzerhand in "Klaas Helene-Umlauf".

Helene Fischer selbst hatte sich am Dienstagabend erstmals öffentlich politisch zum Thema Rechtsradikalismus geäußert und bei ihrem Konzert in Berlin an die Fans appelliert, ein Zeichen gegen Rassismus und Gewalt zu setzen. "Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zur Zeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist - das sollte uns stolz machen".

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